
Im Zweistromland sind bis heute mehr als 4200 US-Truppen gestorben, mehr als 30.000 Soldaten wurden zum Teil schwer verletzt. Und selbst wenn die Gewalt in den vergangenen Monaten zurückgegangen ist, auch heute kommen täglich Irakis bei Bombenanschlägen ums Leben. Von einer friedlichen Demokratie wie sie sich Cheney erträumt hatte, ist das Land noch weit entfernt.
Dick „Darth Vader“ Cheney hält auch weiterhin die Gründe für den Einmarsch für absolut legitim. Er muss zwar zähneknirschend zugeben, dass die Geheimdienste vielleicht doch „falsch“ lagen bei ihrer Annahme, Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen. Die Berichte selbst hält Vize Cheney dennoch nicht grundsätzlich für erfunden.
„Saddam hatte die Technologie, das Personal und das Ziel Massenvernichtungswaffen zu produzieren“, sagte Cheney mit seinem typisch ernsten Gesichtsdausdruck. Woher er das allerdings wieder wissen will, ließ er unbeantwortet.
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