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Thursday, January 29, 2009

Der Präsidenten BlackBerry im White House

Das erste Bild: Präsident Obama mit seinem BlackBerry im White House

Erleichert: Nach Wochen der Diskussionen scheint Präsident Barack Obama den Kampf um seinen geliebten BlackBerry endgültig gewonnen zu haben. Am Donnerstag wurde der erste Email schreibende Commander-in-Chief mit starrem Blick auf seinen schwarzen Handcomputer unter den White House Kolonnaden des West Wings gesehen. Auf dem Weg ins Oval Office checkte Obama noch einmal die "Außenwelt" bevor er unter die "Politik-Glocke Washingtons" zurückkehrte.

Nur ausgwählte Freunde und engste Mitarbeiter des Präsidenten sind in Besitz der BlackBerry Email Adresse. Es ist ein Ritterschlag für jeden, der sie hat. Der Secret Service wollte Obama das geliebte Gadget eigentlich nach seiner Inauguration wegnehmen. Das Gerät gilt nicht als Hacker sicher.

Thursday, January 22, 2009

Obamas persönlicher Sieg: Der Präsident darf seinen geliebten BlackBerry behalten

Barack Obama feierte seinen Sieg über den Secret Service wie den Gewinn der Baseball-Meisterschaft seines Lieblings-Teams der Chicago White Sox. „Ich darf ihn behalten“, jubelte er während seines überraschenden Besuches bei der ersten White House Pressekonferenz seines Sprechers Robert Gibbs. „Ich habe gewonnen. Aber ich glaube, er funktioniert noch nicht.“

Die Rede war von Obamas viertgrößter Liebe, gleich nach Frau Michelle und Töchter Malia und Sasha, seinem BlackBerry. Wochenlang hatte er mit dem Secret Service – der Handcomputer gilt nicht als Hacker sicher – um das Gerät gekämpft. Eigentlich wollte man dem 44. Präsidenten der USA gleich nach der Vereidigung das geliebte Spielzeug wegnehmen. Doch Obama wehrte sich und durfte seinen BlackBerry behalten. Er ist damit der erste Commander-in-Chief, der Emails schreiben wird. (Foto: Obama mit seinem heißgeliebten BlackBerry)

Doch ohne Einschränkungen geht es für den mächtigsten Mann der Welt nicht. Obama musste versprechen, dass er seinen BlackBerry nur „in Maßen benutzt“, was für einen leicht süchtigen BlackBerry-Freak eine echte Herausforderung darstellen könnte. Außerdem sollen nur eine kleine Auswahl von Freunden und engste Mitarbeiter die Email-Adresse bekommen.

Der 47-jährige Freund von Emails und schneller Kommunikation soll einen ganz besonderen BlackBerry bekommen, einer, der abhörsicherer sein soll, als das gewöhnliche Modell. Der so genannte „Sectera Edge“ wird auch von den Geheimdienstler der National Security Agency benutzt. Kostenpunkt des neuen Modells: 3350 Dollar. Barack Obama wird es die kleine Investition wert sein.

Obama hat aber noch einen persönlichen Kampf zu kämpfen: Neben dem BlackBerry möchte er gerne auf seinem Schreibtisch im Oval Office einen Laptop-Computer benutzen. Auch der muss noch bewilligt werden.

Thursday, January 8, 2009

Obama: "Ich kämpfe um meinen BlackBerry"

Barack Obama gilt als süchtig – BlackBerry süchtig. Während des Wahlkampfes hatte er das kleine Schwarze eigentlich permanent in der Hand (Foto). Er las E-Mails und verschickte viele, vor allem private. Dass damit jetzt Schluss sein soll, will der künftige Präsident der USA nicht akzeptieren.

„Ich kämpfe um meinen BlackBerry“, erklärte Obama in einem Interview mit CNBC. „Ich weiß nicht, ob ich gewinnen werde, aber so schnell gebe ich nicht auf.“

Am Tag seiner Inauguration will der Secret Service Obama den BlackBerry wegnehmen. Aus Sicherheitsgründen. Die Taschencomputer-Handys gelten als nicht sicher, Hacker könnten sie knacken. Und außerdem muss laut Gesetz jede Konversation eines US-Präsidenten veröffentlicht werden können, soweit es notwenig ist. Nichts bleibt geheim, alles gehört dem Allgemeinwohl. Und Obama schickt vor allem viel Privates von seinem BlackBerry.

Bleibt die Frage: Wer setzt sich durch? Der US-Präsident, der mächtigste Mann der Welt oder der mächtigste Secret Service der Welt. Eine Antwort gibt es am 20. Januar.

Thursday, November 20, 2008

Handy von Barack Obama geknackt

Anfang der Woche löste die Diskussion um den BlackBerry von Barack Obama, noch heftige Diskussionen aus. Auch im Team des künftigen Präsidenten. Der mächtigste Mann der Welt soll aus Sicherheitsgründen seinen BlackBerry am Tag seiner Vereidigung abgeben? Obama selbst will das ohne Kampf offenbar nicht einfach akzeptieren.

Warum der Secret Service so konsequent auf die Abgabe besteht, wurde am Donnerstag ganz besonders deutlich. Das Handy von Barack Obama (Foto), so berichtete CNN, das er während des Wahlkampfes benutzt hat, wurde geknackt. Und zwar von Mitarbeitern des Telefon-Providers Verizon.

Dort hatten sich Angestellte offenbar die Rechnungen des 47-Jährigen genauer angeschaut. Die neugierigen Mitarbeiter wissen seitdem nicht nur, wie viele Dollars Obama vertelefoniert hat, sie kennen auch die Nummern der Gesprächspartner. Diese werden auf jeder Rechnung im Detail aufgelistet. Der Vorstandsvorsitzende von Verizon, Lowell McAdam, bestätigte die Panne und entschuldigte sich bei Obama.

Das Handy selbst wird zur Erleichterung des Obama Teams bereits seit einigen Wochen nicht mehr benutzt. Auch Text-Botschaften oder gar E-Mails wurden von dem Gerät nicht geschickt. Dennoch, der Secret Service hat jetzt ein weiteres Argument, warum Obama nach seiner Vereidigung seinen heißgeliebten BlackBerry abgeben muss.

Sunday, November 16, 2008

BlackBerry-Verbot für Präsident Obama?

Es heißt, er liebt seinen BlackBerry über alles. Das schwarze Ding, das pausenlos in der Tasche des künftigen US-Präsidenten Barack Obama vibriert, Hunderte, meist privater E-Mails jeden Tag empfängt und versendet und eigentlich nie aus ist. Obama (Foto: Beim Checken seiner E-Mails) gilt als Opfer der neuen Technik, als Süchtiger der totalen Kommunikation.

Doch der Cold Turkey dürfte bald einsetzen: Schweißausbrüche, nervöses Zucken, verzweifelte Suche nach dem nächstem Schuss an E-Mails. Entzugserscheinungen, unter denen der 47-Jähirge ab dem 20. Januar 2009 möglicherweise zu leiden hat.

Der Secret Service will Obama am Tag seiner Vereidigung dessen liebstes Spielzeug wegnehmen – den BlackBerry. Zu gefährlich! Nein, nicht für Obama persönlich, sondern für das Land. Erstens gilt der elektronische Schreibtisch als nicht Hacker sicher und zweitens gibt es in den USA ein Gesetz (Presidential Records Act), das jede Kommunikation des Präsidenten, sei sie noch so langweilig und uninteressant, der US-Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden muss.

Es brechen harte Zeiten an für Barack Obama. Ein Leben ohne BlackBerry. Geht das überhaupt?

Noch ist das letzte Wort allerdings nicht gesprochen. President Elect Barack Obama will, wie unbestätigte Quellen berichten, kämpfen. Vielleicht wird das veraltete Gesetz von 1978 ja den Bedürfnissen eines Präsidenten im Internet- und BlackBerry-Zeitalter angepasst.

Obama will auch als erster US-Präsident einen eigenen Laptop auf seinem Schreibtisch im Oval Office zum Arbeiten nutzen. Auch etwas, über das der Secret Service zurzeit diskutiert. Wird der Computer genehmigt, könnte er der erste E-Mail schreibende Commander-in-Chief werden. Und seinem geliebten BlackBerry dürften dann wohl auch keine staatstragende Dinge mehr im Wege stehen.

Es gibt Hoffnung für den mächtigsten Mann der Welt.
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