Barack Obama ist angekommen. Gegen 8:35 Uhr hat der 44. Präsident der USA zum ersten Mal als Präsident im Sessel des Oval Office Platz genommen. Obama wollte zunächst zehn Minuten nur für sich allein sein, bevor sein Stabschef Rahm Emanuel (Foto) mit ihm den Terminplan des ersten Tages durchgehen konnte. Michelle Obama kam um 9:10 Uhr zum ersten Mal in das "Zentrum der Macht" im White House und sagte "hallo".
Wednesday, January 21, 2009
Angekommen: Das erste Bild von Präsident Barack Obama im Oval Office
Barack Obama ist angekommen. Gegen 8:35 Uhr hat der 44. Präsident der USA zum ersten Mal als Präsident im Sessel des Oval Office Platz genommen. Obama wollte zunächst zehn Minuten nur für sich allein sein, bevor sein Stabschef Rahm Emanuel (Foto) mit ihm den Terminplan des ersten Tages durchgehen konnte. Michelle Obama kam um 9:10 Uhr zum ersten Mal in das "Zentrum der Macht" im White House und sagte "hallo".
Tuesday, January 20, 2009
Ein historischer Moment in Bilder
Illustration: Die Inauguration in Washington
verfolgten vor Ort in Washington vor dem Capitol und in der Mall die Vereidigung des 44. Präsidenten der USA. Kurz nach 12:00 Uhr Ortszeit war der historische Moment vollbracht.Barack Obama schwor mit der linken Hand auf einer alten Bibel seines Vorbildes, Abraham Lincoln, seinen Amtseid. Er ist der erste schwarze Präsident in der Geschichte der USA.
Eine Bilderauswahl:


Die First Kids Malia und Sasha Obama sowie die neue Grandma (Babysitter)-in-Chief, Obamas Schwiegermutter Marian Robinson. Die Oma wird zumindest in der ersten Zeit mit ins White House einziehen

Mehr als eine Million Menschen verfolgen die Inauguration vor dem Capitol live

Vize-Präsident Joe Biden und Frau Jill Biden sowie Michelle und Barack Obama winken auf den Stufen des Capitols dem in Executive One Helikopter davon fliegenden Ex-Präsidenten George W. Bush und First Lady Laura Bush

Geschafft: First Lady Michelle Obama und Präsident Barack Obama nach der Vereidigung auf den Stufen des Capitols in Washington

Die First Familie bei ihrer Parade über die Pennsylvania Avenue im "The Beast", dem neuen supersicheren Cadillac des Präsidenten

Aus Sicherheitsgründen steigen Präsident Obama und die First Lady nur ab und an aus ihrer gepanzerten Limousine, um den Zehntausenden Zuschauer entlang der Parade zu winken

Wenn alles getan ist: Präsident Barack Obama und First Lady Michelle Obama auf einem von mindestens zehn Inauguration-Bällen, auf denen sie tanzen wollten
Saturday, January 17, 2009
Der Beginn einer Dienstfahrt
Die Party kann beginnen. Vier Tage vor seiner Inauguration am kommenden Dienstag hat Barack Obama die Feierlichkeiten zu seiner Vereidigung als erster schwarzer Präsident in der Geschichte der USA mit einer historischen Zugfahrt (Foto) von Philadelphia nach Washington eröffnet.
Historische Zugfahrt: Vize-Präsident Joe Biden, Frau Jill Biden, Präsident Barack Obama und First Lady Michelle Obama (v.l.)Obamas „Love Train“ startete mit Verspätung um 11:36 Uhr (geplant war 10:15 Uhr) von Philadelphia. Schaffner Noel Powell begrüßte die Gäste mit den Worten: „Willkommen an Board des 2009 Inaugural Zug nach DC.“
Mit im Zug waren neben seiner Frau Michelle, die ihren 45. Geburtstag feierte, seine beiden Töchter Malia (10) und Sasha (7) sowie 41 Normalbürger, die Obama während seines Wahlkampfes kennen gelernt hatte. Darunter waren auch zahlreiche „eingefleischte Republikaner“, die für Obama gestimmt und sogar für ihn geworben hatten.
Der 44. Präsident saß in seinem zehn Waggons langen Zug in einem 1939 gebauten „Georgia 300“ Wagen. An seiner Tür stand „President Elect and Mrs Obama“. (Foto)
Der Wagen wurde extra für diesen Trip renoviert, er hat eine Küche, zwei “Wohnzimmer” und sogar ein kleines Schlafzimmer. Obama hatte den Zug für seinen Wahlkampf in Pennsylvania schon einmal benutzt. Auch George H.W. Bush und Bill Clinton waren während ihrer Wahlkämpfe in dem Georgia 300 Wagen (Foto) gefahren.
und einem Ständchen überrascht wurde. (Foto) Malia hängte ihrer Mutter einen hawaiianischen Ley um den Hals. Danach wurde soagr ein bisschen getanzt.Wednesday, December 31, 2008
Aloha Hawaii: Obama zieht nach DC
Am Morgen zum Golfen (Foto l.) und nachmittags mit den Töchtern in den Zoo (Foto). Barack Obama genießt seine letzten Urlaubstage auf Hawaii. Silvester will er nun doch mit der Familie und Freunden auf Oahu feiern. Am 1. Januar heißt es dann Koffer packen und zurück nach Chicago, von wo es dann weitergeht nach Washington. 
Der Grund für den schnellen Umzug nach Washington: Am kommenden Montag beginnt wieder die Schule, auch für die First Kids, Malia und Sasha. Sie gehen künftig in die Privatschule Sidwell in DC.
Obama selbst will kommende Woche wieder mit der Arbeit beginnen. Auf dem Plan stehen neben Sitzungen zur Lösung der aktuellen Finanzkrise auch der Krieg zwischen Israel und der Hamas in Gaza. Am kommenden Mittwoch hat dann Noch-Präsident Bush zu einem Essen ins White House geladen. An dem Lunch werden neben Obama auch alle anderen noch lebenden Präsidenten teilnehmen.
Zu seiner Inauguration will Obama allerdings Washington wieder verlassen und am 17. Januar von Philadelphia mit dem Zug in die US-Hauptstadt reisen. Eine symbolische Fahrt, die an Abraham Lincolns Trip von Philadelphia nach Springfield erinnern soll. Obama dagegen fährt in einem speziell dafür gecharterten Zug zunächst nach Wilmington um Vize-Präsident Joe Biden abzuholen, dann geht es nach Baltimore und von dort dann weiter nach Washington.
Monday, December 29, 2008
"Champ" - Amerikas "Second Dog"
Der Schäferhund "Champ" von Vize-Präsident Joe BidenBidens Enkel erklärten die quälende Namenssuche kurzerhand für beendet und benannten den kleinen Schäferhund-Welpen „Champ“. Opa Biden akzeptierte die Entscheidung natürlich. Er scheint allerdings noch eine zweite Chance zu bekommen.
Joe Bidens Frau Jill sucht nach einem zweiten "Second Dog“ für die Vize-Präsidenten-Residenz in Washington. Vermutlich wird sie jetzt aber erst dem Chef, Barack Obama, den Vortritt bei der Wahl seines „Ersten Hundes“ lassen. Sonst gibt es noch Kritik, dass der künftige Commander-in-Chief sich bei einer so wichtigen Entscheidung viel zu lange Zeit nimmt.
Sunday, December 7, 2008
In Bildern: Yes We Can
Die Fotografin Scout Tufankjian (Foto) war einer der ersten, die Barack
Obama auf seinem Weg ins White House fotografisch begleitete. Die New Yorkerin hatte offenbar ein gutes Gespür.Vor mehr als zwei Jahre fing sie im Auftrag von Newsweek an, Obama bei Wahlkampfauftritten zu fotografieren. Damals ahnte die 29-Jährige noch nicht, dass sie den künftigen Präsidenten der USA vor der Linse haben sollte.
An diesem Montag erscheint ihr Fotoband "Yes We Can" (Foto), 29.95 Dollar im Verlag PowerHouse. Ein historisches Werk. Eine Auswahl:
Barack Obama im Mai 2008 beim Billiard in einer Bar in South Charleston, West Virginia
Barack Obama und Robert Gibbs (mittlerweile zum White House Sprecher ernannt) machen auf der Fahrt durch Ohio im Wahlkampf-Bus ein kleines Nickerchen, August 2008
Michelle Obama hört im Februar 2007 ihrem Mann Barack bei einer Rede in Waterloo, Iowa, aufmerksam zu
Begeisterung unter Obamas jüngsten Fans bei einer Wahlveranstaltung in Dillon, South Carolina, im vergangenen Januar
Friday, November 7, 2008
Hinter den Kulissen
Nailbiding: Barack und Michelle Obama

Sasha, Malia, Barack, Michelle, Marian Robinson, Obama, Robinson (v.l)

Axelrod, Plouffe, Obama, Michelle, Jill, Joe +++ Sasha (v.l)
Sieger-Team: Robert Gibbs, David Plouffe, Barack Obama, David Axelrod .v.l)Sunday, October 12, 2008
Die Clintons gemeinsam für Obama
Seit den Primaries hat es dieses Bild nicht mehr gegeben: Bill und Hillary Clinton gemeinsam im Wahlkampf. Doch am Sonntag in Pennsylvania galt der Einsatz nicht der 60-jährigen Hillary, sondern ganz dem Präsidentschafts-Kandidaten der Demokraten, Barack Obama.Gemeinsam mit Joe Biden forderten die Clintons (Foto) am Sonntag in Scranton (Heimatstadt von Biden und etwas mehr als zwei Autostunden nördlich von Philadelphia entfernt) die US-Bürger auf, alles zu tun, damit Obama am 4. November zum Präsidenten gewählt wird.
Hillary zeigte sich vor den etwa 6000 Anhänger der Demokraten optimistisch: „Wenn Barack Pennsylvania gewinnt, ist kein Halten mehr auf dem Weg ins White House.“ Obama hat gegenüber seinem Rivalen John McCain zurzeit eine solide und scheinbar sichere Führung von mehr als zehn Prozent
Hillary hatte Obama während der Vorwahlen in Pennsylvania mit mehr als zehn Prozent geschlagen. Damals gab es Zweifel an der „Wählbarkeit“ von Obama, da er vor allem die Arbeiter und Angestellten nicht gewinnen konnte.
Friday, October 3, 2008
Sarah Palin kann Joe Biden widerstehen
Insgesamt 69,9 Millionen Zuschauer (ein historischer Rekord für das TV-Duell der Running Mates und 33 Prozent mehr als bei der ersten Debatte zwischen Barack Obama und John McCain) verfolgten das Duell in St. Louis, Missouri, und trauten ihren Augen nicht. Sarah Palin, die sich wenige Tage zuvor beim CBS Interview mit Katie Couric noch zum politischen Clown gemacht hatte, zeigte sich selbstbewusst und überlegen. Das ging soweit, dass sie sogar ihren Boss, Präsidentschafts-Kandidat John McCain, davon überzeugen wollte, im Artic National Wildlife Refugee ANWR in Alaska nach Öl bohren zu lassen.
Pressestimmen:
„Sarah Palin hielt dagegen“, kommentierte das Wall Street Journal. „Eine selbstbewusste, volksnahe Sarah Palin attackierte ihren demokratischen Rivalen auf allen Ebenen.“
„Das wird das Bluten erst einmal stoppen“, erklärte der republikanische Wahl-Stratege, Todd Harris, in Anspielung auf die Demontage von Sarah Palin in den vergangenen Tagen.
„Der Pitbull zeigt sich knallhart gegenüber Joe Biden““, bilanzierte die New York Post. „Palin gewinnt mit einem Flair von Ronald Regan.“
“Eine Debatte wird die Zweifel an ihr nicht auslöschen”, versuchte sich die Washington Post in Schadensbegrenzung für Joe Biden. „Die Debatte hat gezeigt wie wichtig die nächsten beiden Duelle zwischen Obama und McCain sein werden.“
„Sarah Palin kann wirklich debattieren“, lobte das liberale Politico.com. „Wer immer hoffte, dass sie sich als dumpfer Bunny outen würde, wurde enttäuscht.“
Monday, September 22, 2008
Joe Biden: Und wieder daneben
Nein, Joe Biden (Foto) will die Wahlen nicht gewinnen. Nein, er will nicht Vize-Präsident werden. Nein, nein, auf keinem Fall. Das ist die einzige Erklärung für die wiederholten Ausfälle von Barack Obamas Running Mate. Alles andere macht einfach keinen Sinn.Erst erklärte der 66-jährige Biden ernsthaft, das Hillary Clinton eine ausgezeichnete Vize-Präsidentin gewesen wäre. Und untermauert das noch mit dem Satz: „Ganz im Ernst, sie wäre vermutlich sogar eine bessere Wahl gewesen als ich selbst.“ Und jetzt das.
In einem CBS Interview kritisierte Biden Barack Obama für einen Wahlkampf-Spot, der John McCain als Technik-Deppen darstellt, der noch nicht einmal einen Computer bedienen kann. „Ein wirklich schlimmer Spot“, schimpfte Biden zur besten Sendezeit. Und ergänzte: „Ich haben von diesem Spot nichts gewusst. Und wenn ich davon gewusst hätte, wäre ich dagegen gewesen.“ Es hat nur Minuten gedauert bis das Team von John McCain diesen Biden-Patzer per Email an Hundertausende Adressaten verschickt hatte.
Ganz klar – Joe Biden will nicht Vize-Präsident werden. Aber warum hat er das nicht früher gesagt.
Friday, September 12, 2008
Puppen-Spiel
Auch Barack Obama kann sich jedes Kind oder Erwachsener als Puppe ins Haus holen. Der 47-Jährige tritt dabei als muskulöser Strand-Boy mit freier Brust auf. Und John McCain? Der Vietnam-Veteran, der fünf Jahren im Gefangenen-Lager „Hanoi Hilton“ überlebte. Den 72-Jährigen kann es natürlich nur als Superhelden geben: McCain der Aktion Held. Da gab es wohl keinen Zweifel.
Dass Joe Biden, der zurzeit im Palin-Fieber total untergeht, nicht als Puppe zu haben ist, dürfte wohl niemanden wundern. Biden wäre wohl nicht mehr als ein echter Ladenhüter.
Die Palin, Obama und McCain Puppen kosten übrigens pro Stück 29,95 Dollar. Nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber für echte Fans der drei wohl kein Kaufhindernis. Man darf gespannt sein, was sich das Merchandising noch alles einfallen lässt. Die Phantasien der inoffiziellen Politiker-Verkäufer scheinen keine Grenzen zu kennen.
Thursday, September 11, 2008
"Frauenversteher" Bill Clinton muss helfen
In seiner Verzweiflung suchte Obama am Donnerstag Rat bei Ex-Präsident Bill Clinton. Der hatte ihn während der Vorwahlen heftig kritisiert und war auch noch nach der Entscheidung für Obama lange Zeit ziemlich stinkig, weil Hillary nicht gewonnen hatte. Doch das schien zumindest am Donnerstag nur noch ein Randthema. Bei einem zwei Stunden Mittagessen (Sandwiches, Pizza und Salat) in New York ging es um etwas ganz anderes. Obama suchte bei „Frauenversteher“ Clinton Hilfe im Kampf gegen Sarah Palin.
Welche Strategie Clinton vorgeschlagen hat, verrieten die beiden nach dem Lunch nicht. Der 62-Jährige setzt offenbar auf Gelassenheit. Denn bei einem ist sich Clinton ganz sicher: „Ich sage voraus, dass Barack Obama die Wahlen gewinnen wird, er wird sie sogar locker gewinnen.“ Obama, sichtlich frustriert über den aktuellen Verlauf des Wahlkampfes, nahm Clintons Optimismus als Aufmunterung. „Die Prognose kommt jetzt vom Präsidenten der USA. Und der versteht eine Menge von Politik.”
Und damit Obama auch wirklich gewinnt, soll Bill Clinton jetzt verstärkt Wahlkampf für ihn machen. Erster Termin ist Florida am 29. September. „Ich werde alles tun, was er will“, erklärte Clinton. Und Obama ergänzte: „Wir haben Arbeit für ihn.”
(Zu)Späte Erkenntnis
Doch damit nicht genug des Lobes von Joe Biden für Hillary Clinton: „Sie ist qualifiziert für den Job des Präsidenten“, pries er die 60-Jährige. „Und mal ganz ernsthaft, sie ist nun wirklich erste Wahl.“
Eine späte Erkenntnis. Mit fatalen Folgen. Die Republikaner machen sich schon lustig über den Vize-der-es-gar-nicht-sein-will Biden. Der Mann, bekannt für sein loses Mundwerk, hätte wohl lieber Schweigen sollen. Er muss nicht auf jede Frage antworten. Und ganz sicher nicht so. Mit so wenig Selbstvertrauen gewinnt man keine Wahl.
Friday, September 5, 2008
Nachhilfe-Unterricht für Sarah Palin
Die Welt gesehen aus der Sicht lernender KinderSarah Palin, Gouverneurin von Alaska, muss die Schulbank drücken. Sie muss lernen. Und zwar schnell. Ihr Fach: Außen- und Sicherheitspolitik. In weniger als einem Monat (2. Oktober) trifft sich Palin mit ihrem Counterpart Joe Biden zur einzigen TV-Debatte der Running Mates in St. Louis, Missouri.
Biden ist ein ausgewiesener Experte in Sachen Außen- und Sicherheitspolitik. Sarah Palin eher das Gegenteil: Sie hat erst 2007 einen Reisepass beantragt und ist nicht wirklich viel rumgekommen in der Welt: Kanada, Kuwait, Deutschland (Besuch des US-Militär-Krankenhauses in Landstuhl), Irak (Kurzbesuch bei der National Guard Einheit aus Alaska). Über die Tücken der Diplomatie dürfte sie dabei eher wenig erfahren haben. Jetzt sollen zahlreiche Fachkräfte aus dem McCain Lager, angeführt von Joe Lieberman, der einstigen Schönheits-Königin die Welt erklären.
Wednesday, September 3, 2008
Wenn Lob verdächtig macht
Fakt ist doch: Sie war Schönheits-Königin von Wasilla, 69 Kilometer nördlich von Anchorage, später wurde sie Bürgermeisterin in dem 6715 Einwohner zählenden Dorfes. Und seit Dezember 2006, also seit gerade mal 21 Monate, ist sie Gouverneurin von Alaska. Gegen sie läuft eine Untersuchung wegen Amtsmissbrauchs und ganz nebenbei ist die 17-jährige Tochter der erzkonservativen Sarah Palin unverheiratet und im fünften Monat schwanger. Dinge, die Republikaner eigentlich gar nicht mögen. „Sex vor der Ehe - um Gottes Willen! Doch all das zählt nicht. Palin muss durchgeboxt werden. Alle stehen hinter Palin. Palin ist die Heldin. Eine Auswahl:
„Mit Sarah Palin wird Amerikas eine starke und prinzipientreue Vize-Präsidentin haben“, jubelt Noch-Präsident George W. Bush per Video-Botschaft den Delegierten zu.
„Ich bin stolz das Amerikas erste Vize-Präsidentin eine Republikanerin sein wird“, freut sich First Lady Laura Bush.
„Sarah Palin repräsentiert eine neue Generation. Sie ist eine der erfolgreichsten Gouverneure des Landes und eine der beliebtesten“, schwärmt Rudy Giuliani. Nach einer Umfrage direkt nach ihrer Nominierung kannten nur 25 Prozent der Befragten überhaupt ihren Namen.
„Sie ist mutig, erfolgreich, eine Reformerin und hat vor niemanden Angst“, weiß Fred Thompson begeistert zu berichten.
„Sie ist eine Reformerin“, sagt Joe Lieberman, einst Demokrat und Vize bei Al Gore und mittlerweile so sehr Republikaner, dass man sich wundert wie sich Gore so täuschen konnte.
„Sie weiß, wo sie steht. Sie hat mehr Managererfahrung als ihr Gegenpart Joe Biden in seinen Jahren im Senat mit Reden erworben hat", weiß Mike Huckabee.“
„Palin wir eine ausgezeichnete Vize-Präsidentin sein”, prophezeit auch Mitt Romney, der eigentlich selbst Vize werden wollte und.
Irgendwann ist es einfach zu viel. Irgendwann wird Lob verdächtig.
Friday, August 29, 2008
Warum Obama doch noch verlieren kann
Doch es sind nicht nur die Umfragen, die Obama Sorgen bereiten sollten. Es gibt noch andere wichtige Faktoren, warum er die von vielen bereits als sicher gewonnene Wahl doch noch verlieren kann.
Die Clinton Frage: Was ist mit den 18 Millionen Wählern, die Hillary Clinton ihre Stimme gegeben haben? Mehr als jeder Fünfte von ihnen wollte noch in der vergangenen Woche nicht für Obama, sondern für McCain stimmen. Hat der Parteitag sie überzeugen können, den eigenen Kandidaten zu wählen? Jede Hillary-Stimme für McCain könnte in einem engen Rennen fatal sein.
Die Frage der Hautfarbe: Es ist die große Unbekannte bei diesem Wahlen. Spielt es für die Wähler eine Rolle, dass der Kandidat schwarz ist. In Umfragen sagen 90 Prozent, dass es keine Rolle spielt. Selbst die Obama-Berater wissen: Niemand will sich als Rassist outen. Für wie viele also spielt die Hautfarbe insgeheim doch eine Rolle? Am Ende könnte diese Frage die Wahl entscheiden.
Die GOP Dreckschleuder: Die Schlammschlacht der Republikaner gegen die Demokraten hat noch nicht wirklich begonnen. Aber sie wird kommen. Vermutlich nicht von McCain persönlich, aber von seinen "Kampfhunden", von der Partei. Dass die Republikaner bei solchen Sachen besser sind als die Demokraten haben sie bei den vergangenen Wahlen oft bewiesen. John Kerry wurde 2004 Opfer einer üblen Verleumdungs-Kampagne. Und auch Al Gore im Jahr 2000 litt schwer unter den ständigen Angriffen. Kann Obama dem Dauerbeschuss seiner Gegner widerstehen?
Die Frage des Vize-Kandidaten: Welchen Einfluss hat die Wahl der Running Mates auf die Wahl. Dass Joe Biden erfahrener, weltgewandter ist als Sarah Palin steht außer Frage. Ist er deshalb auch der bessere Vize-Kandidat? Palin hat als wertekonservative Frau bereits kurz nach ihrer Ernennung die rechte Parteibasis vor allem deren einflussreichen, religiösen Flügel („Absolut brillant“) neu motivieren können. Die mögen ihren Kandidaten nicht besonders, aber sie mögen Palin und werden jetzt wieder zur Wahl gehen. Ein genialer Schachzug von McCain?
Wednesday, August 27, 2008
Vize Joe Biden: "Amerika braucht mehr als einen guten Soldaten als Präsidenten"
Sunday, August 24, 2008
Saturday, August 23, 2008
It's Joe
Barack Obama und Joe Biden: Erster gemeinsamer Auftritt in Springfield, Illinois









