Präsident Obama selbst stand übrigens nicht zur Wahl. (Foto: Die "Hottest" Guys des White House: Präsident Obama und sein "Body Man" Reggie Love)Hier das amtliche (?) Endergebnis der nicht repräsentativen Umfrage:
Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht auf seine eigenen Fakten
Präsident Obama selbst stand übrigens nicht zur Wahl. (Foto: Die "Hottest" Guys des White House: Präsident Obama und sein "Body Man" Reggie Love)
Präsident Obama am Dienstag während seiner Rede vor dem US-Kongress. Im Hintergrund: Vize-Präsident Joe Biden (l.) und House-Sprecherin Nancy Pelosi
Rassistisch? Der Sean Delonas Cartoon in der New York Post vom Mittwoch
Die scheidende US-Regierung scheint den Doppelten-Negativ-Rekord zu gewinnen. Schlechtester Präsident der vergangenen 50 Jahren, so lautet das Urteil unter vielen US-Kommentatoren und Umfragen über George W. Bush. Und jetzt hat auch dessen Vize, Dick Cheney, einen "deutlichen Sieg" errungen. In einer CNN-Opinion Research Poll haben 64 Prozent der Befragten ein negatives Bild von dem 67-Jährigen, fast jeder vierte bezeichnet Cheney gar als den schlechtesten Vize-Präsidenten in der Geschichte der USA.
er gar der Messias, der alles wieder in Ordnung bringen kann. 
Die Electoral Votes Karte nach den jüngsten Umfragen. Pollster-Experte David Paleologes, der die letzten Wahlen korrekt voraussagte, hat allerdings überraschend Colorado, wo Obama eigentlich deutlich vorne liegt, McCain gegeben. Auch New Mexico hält er trotz der klaren Führung des Demokraten noch für einen Battleground State
AP/GfK Umfrage: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Barack Obama und John McCain

Obama oder McCain: Wer genießt mehr Vertrauen bei der Bewältigung der US-Finanzkrise? ( Illustration: The Economist)
Barack Obama zieht davon. Nach der jüngsten Umfrage von Gallup führt der Demokrat mit 50 zu 42 Punkten vor seinem republikanischen Kontrahenten John McCain. Gallup befragte insgesamt 2719 US-Wähler über einen Zeitraum von drei Tagen (25.-27. September).Also doch. Die Hautfarbe spielt bei den Präsidentschaftswahlen am 4. November doch eine entscheidene Rolle. Eine neue repräsentative Umfrage der Nachrichtenagentur AP und Yahoo zusammen mit der Stanford University unter 2227 US-Bürgern zeigt, dass etwa 2,5 Prozent der US-Wähler Barack Obama nicht wählen werden, nur weil seine Hautfarbe schwarz ist. Bei einem erwartet knappen Ergebnis ähnlich wie 2004 zwischen George W. Bush und John Kerry würde diese Gruppe, so fasst AP-Yahoo zusammen, damit John McCain zum Präsidenten wählen.
Überraschend ist die Umfrage nicht. Die Frage der Hautfrage galt immer als möglicherweise Wahl entscheidend. Und im Obama-Camp ist sie die große Unbekannte, weil niemand offen zugibt dass das Thema die eigene Entscheidung beeinflussen wird. Erstaunt sollte also niemand sein, höchtens über die einzelnen Ergebnisse der Befragung:
- Danach haben 40 Prozent aller Amerikaner zumindest eine teilweise negative Einstellung gegenüber Schwarzen. Darunter sind auch viele Demokraten und Parteiunabhängige.
- Jeder Fünfte US-Bürger sagt, dass Adjektiv "gewalttätig" trifft am besten auf Schwarze zu, 22 Prozent nennen sie "überheblich", für 13 Prozent sind sie "faul" und elf Prozent meinen Schwarze sind "unverantwortlich".
- Jeder Zehnte Amerikaner glaubt, dass es "Schwarzen besser gehen würde, wenn sie härter an sich arbeiten würden".
- Jeder Fünfte der Parteiunabhängigen findet Schwarze "intelligent und clever", eine Drittel von ihnen sagt aber auch sie würden sich ständig "beschweren" und fast jeder Vierte (24 Prozent) bezeichnet Schwarze als "gewalttätig".
- Überaschend negativ ist aber auch die Meinung unter den Demokraten: Ein Drittel von ihnen verbindet mindestens einen negativen Charakterzug mit Schwarzen. Viele bezeichnen sie als "faul" oder "gewalttätig" und sind der Meinung, dass sie selbst "verantwortlich sind für ihre Probleme". Diese Gruppe der Demokraten, so die Umfrage, werde "vermutlich nicht für Obama stimmen".
- Nur etwa 59 Prozent der weißen Anhänger der Demokraten sagen, sie wollen Obama als neuen Präsidenten. Unter den McCain Anhängern sind es 85 Prozent.
- Und auch unter den Hillary Clinton Anhänger gibt es immer noch 17 Prozent Tiefenttäuschte, die lieber den politischen Gegner John McCain wählen als ihren eigenen Kandidaten.
MEHR: http://surveys.ap.org/data/KnowledgeNetworks/AP_Election_Wave6_Topline_W6%20ALL%20weight5_091808.pdf
Falls Barack Obama die Präsidentschafts-Wahl am 4. November in den USA verlieren sollte, könnte er es danach vielleicht in Europa versuchen. Dort hat der 44-Jährige ganz offensichtlich viele Fans.