"Billionen sind die neuen Milliarden"
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Sunday, March 1, 2009
Das Zitat der Woche
Wednesday, February 25, 2009
Well done, Mister President!
Die Reaktionen auf die erste große Rede von Barack Obama als Präsident sind am Tag danach durchweg positiv. Selbst sein früherer Rivale, der Republikaner John McCain, bezeichnete die Ansprache vor dem Kongress als "exzellent", auch wenn der 72-Jährige die Ausgabenpolitik der Regierung weiter kritisiert. Well done, Mister President! Obama hat seine Sache gut gemacht! So lautet auch das Urteil der meisten TV-Kommentatoren.
Mit seinen deutlichen Worten zur schlimmsten Wirtschaftskrise seit der Großen Depression und vor allem durch seinen positiven und Mut machenden Ausblick konnte Obama in seiner Rede vor dem Kongress vielleicht nicht die fundamentalen „Nein-Sager“ unter den Republikanern überzeugen, dafür aber die Mehrheit der amerikanischen Öffentlichkeit. Auch Umfragen scheinen diesen Eindruck zu bestätigen.
Mit seinen deutlichen Worten zur schlimmsten Wirtschaftskrise seit der Großen Depression und vor allem durch seinen positiven und Mut machenden Ausblick konnte Obama in seiner Rede vor dem Kongress vielleicht nicht die fundamentalen „Nein-Sager“ unter den Republikanern überzeugen, dafür aber die Mehrheit der amerikanischen Öffentlichkeit. Auch Umfragen scheinen diesen Eindruck zu bestätigen.
Präsident Obama am Dienstag während seiner Rede vor dem US-Kongress. Im Hintergrund: Vize-Präsident Joe Biden (l.) und House-Sprecherin Nancy Pelosi
In einer Blitzbefragung von CNN erklärten 68 Prozent der US-Bürger, dass die Rede „sehr positiv“ ankam und sie überzeugt hätte. 24 Prozent sagten sie war „irgend wie positiv“ und nur acht Prozent zeigten sich von der Ansprache vor dem Kongress enttäuscht.
Auch CBS hatte für Obama ein gutes Ergebnis ermittelt. In ihrer repräsentativen Umfrage von 500 Zuschauern stieg die Zufriedenheit mit dem Präsidenten von 62 auf 69 Prozent. Eine andere Umfrage sah sogar einen Sprung von 62 auf 76 Prozent. Es war also ein guter Abend für Obama.
Monday, February 9, 2009
Autsch - Obama und der Hubschrauber

Er ist es einfach noch nicht gewohnt: Bei allem Luxus, auch beim Präsidenten-Hubschrauber "Marine One" muss man beim Einsteigen den Kopf einziehen, vor allem, wenn man so groß ist wie Barack Obama. Doch bei seinem Abflug am Montagmorgen nach Indiana hatte der 47-Jährige seine Maße und vor allem die des Helikopters offenbar vergessen. Autsch!
Den Medien beibt so etwas natürlich nicht verborgen. Diesmal dokumentierte CNN den "öffentlichen Fehltritt" des Präsidenten. Ohne sichtbare Folgen allerdings. Am Abend auf der ersten TV-Pressekonferenz als Präsident schien Obama keine Blessuren von "Marine One" davongetragen zu haben. Der Commander-in-Chief hatte zumindest sichbar keinen blauen Fleck.
Den Medien beibt so etwas natürlich nicht verborgen. Diesmal dokumentierte CNN den "öffentlichen Fehltritt" des Präsidenten. Ohne sichtbare Folgen allerdings. Am Abend auf der ersten TV-Pressekonferenz als Präsident schien Obama keine Blessuren von "Marine One" davongetragen zu haben. Der Commander-in-Chief hatte zumindest sichbar keinen blauen Fleck.
Wednesday, February 4, 2009
Obama: „I screwed up“
Ein müder und nachdenklicher US-Präsident Barack Obama bei einem Besuch in einer 2. Klasse einer öffentlichen Schule in Washington Selten hat ein US-Präsident so offen und scharf Selbstkritik geübt wie Barack Obama. Nach dem Rückzug von Tom Daschle als Gesundheitsminister und Nancy Killefer als „Beauftragte für Haushaltsdisziplin“ übernahm der 47-jährige US-Präsident die Verantwortung für seine Fehler und erklärte: „I screwed up“ (Ich habe es vermasselt)
Hintergrund des überraschend deutlichen Eingeständnisses, Fehler gemacht zu haben, waren die Steuerprobleme von Daschle und Killefer. Der designierte Gesundheitsminister hatte dabei mindestens 140.000 Dollar an den Fiskus nicht gezahlt, bei Killefer waren es mit Strafen und Zinsen dagegen weniger als 1000 Dollar. Wer aber für die Haushaltsdisziplin verantwortlich sein will, stürzt auch bei einem vergleichbar kleinen Steuerproblem über die hohen Ansprüche einer Obama-Regierung.
In gleich mehreren Interviews auf den größten US-News-Kanälen bekannte sich Obama zu seinem „Patzer“. Es sei „ein Fehler“ gewesen, Daschle zu nominieren. Der US-Präsident hatte wohl schon vor Wochen von den Steuerproblemen gehört, hielt aber trotzdem an seinem Wunschkandidaten bis zuletzt fest. Daschle, eine enger Vertrauter von Obama, sollte die im Wahlkampf angekündigte und dringend notwendige Gesundheitsreform durchführen. Die dürfte jetzt auch erst einmal vom Tisch zu sein.
„Ich möchte an das US-Volk nicht die Botschaft aussenden, dass es zweierlei Standards gibt. Eine für die Mächtigen und eine für normale Bürger“, erklärte Obama gegenüber dem US-Sender NBC. Gegenüber CNN erklärte der Präsident: "Er sei verärgert und enttäuscht“ über Daschle und Killifer. Ihn treffe aber eine Mitschuld, weil er die Kandidaten nominiert habe. „Man muss“, so Obama, „zu seinen Fehlern stehen“. Überraschend offene Worte und Schuldeingeständnisse eines US-Präsidenten.
White House: Rauchen? Nein Danke!
So weit so gut. Präsident Barack Obama hat das Rauchen offenbar aufgegeben. In einem Interview mit CNN erklärte der Gelegenheits- und Stressraucher, dass er "seit seiner Vereidigung nicht eine einzige Zigarette auf dem White House Gelände hatte". Dass heißt, weder in den heiligen Hallen des Amtsitzes, noch heimlich vor der Tür. 

Obama hatte schon während des Wahlkampfes seiner Frau Michelle Obama versprochen, mit dem Rauchen endlich aufzuhören. Während der Schlacht ums White House schien ihm das jedoch nicht zu gelingen. Immer wieder ging er "heimlich" eine Rauchen.
Im White House, wo nach der Amtszeit von Bill Clinton ein generelles Rauchverbot eingeführt wurde, hätte Obama ohnehin seine Sucht nicht befriedigen können. Er hätte vor die Tür gehen müssen - für einen Commander-in-Chief ein eher peinliches Bekenntnis von Charakterschwäche.
Im White House, wo nach der Amtszeit von Bill Clinton ein generelles Rauchverbot eingeführt wurde, hätte Obama ohnehin seine Sucht nicht befriedigen können. Er hätte vor die Tür gehen müssen - für einen Commander-in-Chief ein eher peinliches Bekenntnis von Charakterschwäche.
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Sunday, January 25, 2009
Die Inauguration: Aus dem All betrachtet

Die Inauguration von Barack Obama aus dem All betrachtet. GeoEye Image hatte die Satelliten-Aufnahme aus einer Höhe von 680 Kilometern exklusiv für CNN gemacht. Rechts (hellblau) ist das Capitol zu erkennen, wo Obama den Amtseid ablegte. Die schwarzen Punkte, die davor zu sehen sind sowie die großen schwarzen Kreise, die sich durch die Mitte auf der Washington Mall ziehen, sind zusammen die mehr als eine Million Menschen, die die Inauguration vor dem Capitol live und vor Ort verfolgten.
Wednesday, January 21, 2009
Sicher ist sicher: Präsident Barack Obama im White House zum zweiten Mal vereidigt

Der Oberste Richter der USA, John Roberts, nimmt Barack Obama im White House zum zweiten Mal den Amtseid ab
Sie wollten wohl ganz sicher gehen. Präsident Barack Obama ist am Abend im White zum zweiten Mal von Amerikas Obersten Richter John Roberts vereidigt worden. Der Schwur wurde um 19:35 Uhr im Map Room abgelegt und war eine Reaktion auf den peinlichen Fehler des ansonsten als perfekt geltenden Roberts.
Der Vorsitzende des Supreme Court in Washington hatte während der Inauguration das Wort "faithfully" an eine andere Stelle des nur 34 Worte umfassenden Amtseides gesetzt und damit Barack Obama durcheinander gebracht. Erst als Roberts seinen peinlichen Fehler korrigierte, konnte der 44. Präsident der USA seinen Schwur zu Ende bringen.
Juristisch wäre die zweite Vereidigung im White House nicht nötig gewesen. Nach der Verfassung war Obama am 20. Januar um Punkt 12:00 Uhr Mittag automatisch Präsident der USA. Und das wäre er auch gewsen, wenn er den Amtseid nicht geleistet hätte. Um 12:00 Uhr hatte er übrigens selbst die verunglückte Vereidigung noch nicht abgelegt.
Peinlich ist allerdings: Wenige Stunden zuvor hatte Barack Obama eine neue Offenheit, eine neue Transparenz seiner Regierung versprochen. Die zweite Vereidigung jedoch wollte er offenbar geheim halten. Erst als CNN durch Zufall - ein Reporter hatte ein Telefongespräch zwischen Obamas Chefberater David Axelrod mit Roberts belauscht - herausfand, was passiert war, gestand das White House den zweiten Schwur und veröffentlichte prompt ein Foto davon.
Wer bei der Vereidigung anwesend war, ist noch nicht bekannt - TV-Kameras zumindest waren nicht dabei.
Der Vorsitzende des Supreme Court in Washington hatte während der Inauguration das Wort "faithfully" an eine andere Stelle des nur 34 Worte umfassenden Amtseides gesetzt und damit Barack Obama durcheinander gebracht. Erst als Roberts seinen peinlichen Fehler korrigierte, konnte der 44. Präsident der USA seinen Schwur zu Ende bringen.
Juristisch wäre die zweite Vereidigung im White House nicht nötig gewesen. Nach der Verfassung war Obama am 20. Januar um Punkt 12:00 Uhr Mittag automatisch Präsident der USA. Und das wäre er auch gewsen, wenn er den Amtseid nicht geleistet hätte. Um 12:00 Uhr hatte er übrigens selbst die verunglückte Vereidigung noch nicht abgelegt.
Peinlich ist allerdings: Wenige Stunden zuvor hatte Barack Obama eine neue Offenheit, eine neue Transparenz seiner Regierung versprochen. Die zweite Vereidigung jedoch wollte er offenbar geheim halten. Erst als CNN durch Zufall - ein Reporter hatte ein Telefongespräch zwischen Obamas Chefberater David Axelrod mit Roberts belauscht - herausfand, was passiert war, gestand das White House den zweiten Schwur und veröffentlichte prompt ein Foto davon.
Wer bei der Vereidigung anwesend war, ist noch nicht bekannt - TV-Kameras zumindest waren nicht dabei.
Sunday, January 11, 2009
Folter: Barack Obama schließt juristische Schritte gegen Bush-Regierung nicht aus
Das White House eine Crime Scene? Der künftige Präsident Barack Obama will juristische Ermittlungen gegen die Bush-Regierung nicht ausschließenGenug ist genug. Nachdem Vize-Präsident Dick Cheney erneut Folter von Gefangenen, insbesondere Waterboarding (dabei hat das Opfer das Gefühl zu ertrinken) verteidigt hat, denkt der künftige Präsident Barack Obama darüber nach, gegen Mitglieder der Bush Regierung strafrechtlich ermitteln zu lassen. "Wir prüfen, wie wir das Thema Verhöre, Inhaftierungen und so weiter angehen", sagte Obama in einem Interview mit dem TV-Sender ABC.
Dick Cheney hatte zuvor Waterboarding zum wiederholten Male öffentlich verteidigt. „In drei Fällen sei es angewendet worden“, sagte Cheney gegenüber CNN. „Und zwar mit Erfolg.“ Ein Gefangener sei Chalid Scheich Mohammed gewesen, der Kopf der Anschläge vom 11. September. Der Terrorist habe eine Fülle von Informationen über das Terrornetzwerk preisgegeben, so der 67-jährige Cheney: "Die Hälfte von allem, was wir lange über Al-Qaida wussten, kam von dieser Quelle." Das sei ein "bemerkenswerter Erfolg" gewesen.
Auch Noch-Präsident George W. Bush stellte sich hinter die umstrittenen Foltermethoden. Obama solle sorgfältig abwägen, bevor er die Praktiken in Frage stelle, erklärte der 62-Jährige gegenüber dem erzkonservativen TV-Sender Fox News. „Die Methoden sind notwendig gewesen und auch weiter nötig, um an Informationen zum Schutz der US-Bürger zu kommen.“ (Foto-Illustration: Die Polizeifotos von George W. Bush und Dick Cheney)Barack Obama machte dagegen erneut deutlich, was er von den durch die Genfer Konvention verbotenen Verhörmethoden halte: "Für mich ist Waterboarding Folter", sagte Obama und kritisierte damit direkt Dick Cheney. Der 47-jährige künftige White Chef versicherte. "Ich habe zugesagt, dass wir während meiner Präsidentschaft nicht foltern werden."
Wednesday, January 7, 2009
CNN-Fernsehdoktor Sanjay Gupta soll Obamas Gesundheits-Chef werden
Sanjay Gupta ist vor allem unter Frauen beliebt. Der Neuro-Chirurg gilt als „sexy“, als Glamour-Gestalt des US-Fernsehens und als Ikone bei CNN. Und genau diesen Charme könnte der 39-Jährige jetzt auch der Obama-Regierung verleihen. Gupta soll „Surgeon General“ werden, der Leiter der US-Gesundheitsdienste. Er wäre damit unter anderem das Gesicht zum Warnhinweis auf den amerikanischen Zigarettenschachteln: „Rauchen gefährdet ihre Gesundheit.“Gupta, den das Magazin „People“ 2003 zum „sexiesten Mann des Jahres“ gewählt hatte, arbeitet neben CNN in einer Klinik in Atlanta. Regierungserfahrung hat der Sohn pakistanisch-indischer Eltern auch. Der verheiratete Familienvater (drei Kinder) beriet in der Regierung von Bill Clinton die damalige First Lady Hillary Clinton bei ihrem Versuch eine allgemeine Krankenversicherung einzuführen.
Berühmt wurde Gupta während einer CNN-Reportage im Irak, als er einem 23-jährigen schwerverletzen Marine am Kopf operierte (Foto). Ein anderer Chirurg hatte ihn gefragt, ob er sein Notizblock beiseite legen und dafür das Skalpell in die Hand nehmen könnte. Gupta zögerte nicht eine Sekunde und holte die Kugel aus dem Kopf des Marines heraus.
„Ich fühle mich bereits jetzt ein wenig gesünder“, erklärte Guptas CNN-Kollege Jeffrey Toobin als er von der Obama-Anfrage hörte.Der „Surgeon General“ hat allerdings keinen direkten Einfluss auf die Gesundheitspolitik der Regierung. Er ist mehr der Aufklärer für Öffentlichkeit oder auch der Oberarzt der Nation. Frühere Amtsinhaber haben sich unter anderem für den Kampf gegen Aids eingesetzt.
Sunday, December 28, 2008
CNN-Umfrage: Amerika ist erleichtert über das Ende der Bush Präsidentschaft
Amerika kann das Ende von Präsident George W. Bush (Foto) kaum noch abwarten. Nach einer neuen CNN/Opinion Research Umfrage sagen Zweidrittel der US-Bürger, dass der „Abschied von Bush aus dem Amt nicht einen Moment zu früh kommt“. Ein Land atmet auf und ist froh, dass ab dem 20. Januar Barack Obama die Regierung übernehmen wird.

Insgesamt 75 Prozent der 1013 Befragten der repräsentativen Umfrage erklärten, dass sie „erleichtert sind, dass Bush geht“, nur 23 Prozent der US-Bürger sagen, „sie werden Bush vermissen“. Am Ende der Clinton-Ära sagte mit 51 Prozent die Mehrheit der Amerikaner, dass „sie Clinton als ihren Präsidenten vermissen werde“.
Die große Mehrheit von 68 Prozent bezeichnet Bush als „schlechten Präsidenten“, 28 Prozent halten ihn sogar für den „schlechtesten in der Geschichte der USA“. Nur 31 Prozent bezeichnen ihn als „guten Präsidenten’.
33 Prozent der Befragten wünschen sich Bush weiterhin „aktiv in einer öffentlichen Rolle“, bei Clinton waren es 22 Prozent mehr und damit auch hier die Mehrheit.
Auch bei anderen Fragen schneidet Bush in der CNN-Poll sehr schlecht ab. 82 Prozent sagen, dass er „das Land geteilt habe“. Dabei hatte Bush im Wahlkampf 2000 angekündigt, genau das Gegenteil zu tun und das Land zu einen.
Die Zufriedenheit der US-Bürger wie Bush seine Arbeit macht, bleibt auch am Ende seiner acht Amtsjahre sehr niedrig. Nur 27 Prozent sagen, sie seien „mit seinem Job zufrieden“. Das ist laut CNN, „eine der niedrigsten Ergebnisse in der Geschichte der US-Präsidentschaft“.

Insgesamt 75 Prozent der 1013 Befragten der repräsentativen Umfrage erklärten, dass sie „erleichtert sind, dass Bush geht“, nur 23 Prozent der US-Bürger sagen, „sie werden Bush vermissen“. Am Ende der Clinton-Ära sagte mit 51 Prozent die Mehrheit der Amerikaner, dass „sie Clinton als ihren Präsidenten vermissen werde“.
Die große Mehrheit von 68 Prozent bezeichnet Bush als „schlechten Präsidenten“, 28 Prozent halten ihn sogar für den „schlechtesten in der Geschichte der USA“. Nur 31 Prozent bezeichnen ihn als „guten Präsidenten’.
33 Prozent der Befragten wünschen sich Bush weiterhin „aktiv in einer öffentlichen Rolle“, bei Clinton waren es 22 Prozent mehr und damit auch hier die Mehrheit.
Auch bei anderen Fragen schneidet Bush in der CNN-Poll sehr schlecht ab. 82 Prozent sagen, dass er „das Land geteilt habe“. Dabei hatte Bush im Wahlkampf 2000 angekündigt, genau das Gegenteil zu tun und das Land zu einen.
Die Zufriedenheit der US-Bürger wie Bush seine Arbeit macht, bleibt auch am Ende seiner acht Amtsjahre sehr niedrig. Nur 27 Prozent sagen, sie seien „mit seinem Job zufrieden“. Das ist laut CNN, „eine der niedrigsten Ergebnisse in der Geschichte der US-Präsidentschaft“.
Friday, December 26, 2008
CNN-Umfrage: Dick Cheney ist einer der schlechtesten Vize-Präsidenten aller Zeiten
Die scheidende US-Regierung scheint den Doppelten-Negativ-Rekord zu gewinnen. Schlechtester Präsident der vergangenen 50 Jahren, so lautet das Urteil unter vielen US-Kommentatoren und Umfragen über George W. Bush. Und jetzt hat auch dessen Vize, Dick Cheney, einen "deutlichen Sieg" errungen. In einer CNN-Opinion Research Poll haben 64 Prozent der Befragten ein negatives Bild von dem 67-Jährigen, fast jeder vierte bezeichnet Cheney gar als den schlechtesten Vize-Präsidenten in der Geschichte der USA.Nach der CNN-Umfrage sagen 23 Prozent der Befragten, Cheney sei der "schlechteste Vize aller Zeiten", 41 Prozent sind der Meinung, er war "ein schlechter zweiter Mann". Dagegen meinen nur 34 Prozent, dass Cheney ein "guter Vize-Chef" gewesen sei. Ein Prozent der Befragten nennen ihn "den Besten von allen" (???).
Besonders negativ sind die Meinungen über Cheney bei den Demokraten, wo 80 Prozent sagen, er sei ein "schlechter" oder gar "der Schlechteste" Vize gewesen. Unter den Unabhängigen sind es 60 Prozent, die eine negative Meinung von ihm haben. Nur unter den Republikanern ist Cheney noch bei der Mehrheit seiner Parteikollegen beliebt.
Trotz aller negativen Meinungen, bei eins sind sich die Experten einig: Dick Cheney war einer der mächtigsten Vize-Präsidenten aller Zeiten.
CNN hatte 1013 Erwachsene gefragt. Die Fehlerquote liegt bei drei Prozent.
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Wednesday, December 10, 2008
Korruptionsaffäre: Was wusste Obama?
Der Korruptions-Skandal um den Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, könnte zum Problem für Barack Obama werden. Auch wenn der künftige Präsident jegliche Verwicklungen in den Fall kategorisch ausgeschlossen hat und Bundesermittler Patrick Fitzgerald bisher keine Verbindungen zwischen Obama und Blagojevich gefunden hat. Es gibt unbeantwortete Fragen und Widersprüche. (Foto: Obama begrüßt Blagojevich am 2. Dezember auf einem Treffen der Gouverneure in Philadelphia)So hatte in den vergangenen Wochen Obamas Chef-White House Berater David Axelrod erklärt, er habe regelmäßigen Kontakt zu Blagojevich. Grund: Die Neubesetzung des Senatspostens von Barack Obama. Und auch der neue Stabschef Rahm Emanuel erklärte gegenüber CNN, dass es enge Gespräche wegen des Senatspostens mit dem Gouverneur gebe.
Nach der Verhaftung von Blagojevich jedoch wollen sich beide Obama-Vertraute daran nicht mehr erinnern. Axelrod erklärte, er sei missverstanden worden und Emanuel wollte sich nicht mehr an seine Aussage erinnern. Reaktionen, die verdächtig machen und Fragen aufwerfen, vor allem, weil Obama ein natürliches Interesse daran haben dürfte, dass sein freiwerdender Senatsposten durch eine Person seines Vertrauens besetzt wird. Der President Elect will am Donnerstag auf einer Pressekonferenz zu den offenen Fragen Stellung nehmen.
Rod Blagojevich weißt mittlerweile jegliche Schuld von sich und beschuldigt andere Politiker der versuchten Bestechung. So habe ihm Jesse Jackson jr. angeboten, 500.000 Dollar an Spenden für ihn zu sammeln, wenn er ihn zum Senator ernenne. Jackson jr. bestreitet das vehement und auch auf den vom FBI abgehörten Telefonaten gibt es keinen Hinweis für Blogojevichs Vorwurf.

Barack Obama und 50 demokratische Senatoren haben Blagojevich aufgefordert, von seinem Amt als Gouverneur sofort zurück zu treten. Der jedoch denkt zumindest bisher nicht daran und ging am Mittwoch, an seinem 52. Geburtstag, wie gewohnt zur Arbeit in seinen Amtssitz (Foto).
Wednesday, December 3, 2008
Umfrage: Zwei Drittel der Amerikaner befürworten Obamas Kabinettsauswahl
So weit so gut. Auch wenn immer noch einige Posten in der Obama-Regierung unbesetzt sind – am Mittwoch wurde Bill Richardson als künftiger Wirtschaftsminister nominiert – sind die US-Bürger mit der Auswahl des Kabinetts zumindest bisher zufrieden. Nach einer Umfrage von CNN/Opinion Research (1096 Befragte, Fehlerquote drei Prozent) befürworten 75 Prozent die Auswahl von Barack Obama.
Die Top-Leute der Umfrage sind dabei der alte und neue Verteidigungsminister Robert Gates, der von insgesamt 83 Prozent der Befragten unterstützt wird und Hillary Clinton. Die künftige Außenministerin finden 71 Prozent der US-Bürger eine gute Wahl.
Nicht so eindeutig sind die Ergebnisse dagegen über die künftige Arbeit von Hillary. Verhältnismäßig wenige (57 Prozent) glauben, dass sie die Politik von Obama vertreten wird. Und was ist mit Bill Clinton? Nur 54 Prozent der Befragten erwarten, dass sich der Ex-Präsident aus der Außenpolitik seiner Frau heraushalten kann. Zwei Werte, die eine interessante Zukunft für die Kabinetts-Arbeit vorhersagen dürften.
Die Top-Leute der Umfrage sind dabei der alte und neue Verteidigungsminister Robert Gates, der von insgesamt 83 Prozent der Befragten unterstützt wird und Hillary Clinton. Die künftige Außenministerin finden 71 Prozent der US-Bürger eine gute Wahl.
Nicht so eindeutig sind die Ergebnisse dagegen über die künftige Arbeit von Hillary. Verhältnismäßig wenige (57 Prozent) glauben, dass sie die Politik von Obama vertreten wird. Und was ist mit Bill Clinton? Nur 54 Prozent der Befragten erwarten, dass sich der Ex-Präsident aus der Außenpolitik seiner Frau heraushalten kann. Zwei Werte, die eine interessante Zukunft für die Kabinetts-Arbeit vorhersagen dürften.
Wednesday, November 19, 2008
Neues vom künftigen Obama-Kabinett
President Elect Barack Obama lässt sich Zeit bei der Vergabe der drei wichtigsten Kabinetts-Posten, Außen, Finanzen und Verteidigung. Der 47-Jährige besetzt erst einmal die "unteren" Ministerränge. Aber der Reihe nach.
Hillary Clinton zögert noch immer bei ihrer Entscheidung über das Angebot, künftige Secretary of State zu werden. Bill Clinton hat angekündigt, alles für seine Frau zu tun und ihr nicht im Wege zu stehen. Für den schwierigen Finanz-Job dagegen gibt es bisher nur Anwärter. Und bei der Verteidigung haben sich Obama-Vertraute am Mittwoch zum ersten Mal persönlich mit Amtsinhaber Robert Gates getroffen.
Der Republikaner Gates soll bleiben, müsste aber seinen Kurs in der Irak-Politik ändern. Obama will den Krieg beenden und die US-Truppen abziehen. Kein leichter Kursschwenk für Gates, der von George W. Bush für den gescheiterten Donald Rumsfeld in die Regierung geholt wurde. Außerdem: Viele Demokraten wünschen sich eigentlich einen neuen Pentagon-Chef.
Vergeben dürfte dagegen der Posten des Gesundheitsministers sein. Wie CNN berichtet, hat Obama seinem Vertrauten, Tom Daschle (Foto), den Job angeboten. Der einstige Mehrheitsführer der Demokraten im Senat soll bereits angenommen haben.
Der 60-jährige Daschle aus dem Bundesstaat South Dakota und kein "Buddy von Bill Clinton" übernimmt eine schwierige Aufgabe. Er soll die von Obama angekündigte Gesundheits-Reform durchführen und Millionen von Amerikanern endlich Zugang zu einer bezahlbaren Krankenversicherung ermöglichen.
Etwa 45,6 Millionen US-Bürger, darunter 8,1 Millionen Kinder, haben keine entsprechende Versicherung. Es ist ein Mammutprojekt, an dem sich zuvor diverse Politiker – unter anderem Hillary Clinton während der Präsidentschaft ihres Mannes – versucht haben und letztendlich gescheitert sind.
Hillary Clinton zögert noch immer bei ihrer Entscheidung über das Angebot, künftige Secretary of State zu werden. Bill Clinton hat angekündigt, alles für seine Frau zu tun und ihr nicht im Wege zu stehen. Für den schwierigen Finanz-Job dagegen gibt es bisher nur Anwärter. Und bei der Verteidigung haben sich Obama-Vertraute am Mittwoch zum ersten Mal persönlich mit Amtsinhaber Robert Gates getroffen.
Der Republikaner Gates soll bleiben, müsste aber seinen Kurs in der Irak-Politik ändern. Obama will den Krieg beenden und die US-Truppen abziehen. Kein leichter Kursschwenk für Gates, der von George W. Bush für den gescheiterten Donald Rumsfeld in die Regierung geholt wurde. Außerdem: Viele Demokraten wünschen sich eigentlich einen neuen Pentagon-Chef.
Vergeben dürfte dagegen der Posten des Gesundheitsministers sein. Wie CNN berichtet, hat Obama seinem Vertrauten, Tom Daschle (Foto), den Job angeboten. Der einstige Mehrheitsführer der Demokraten im Senat soll bereits angenommen haben.

Der 60-jährige Daschle aus dem Bundesstaat South Dakota und kein "Buddy von Bill Clinton" übernimmt eine schwierige Aufgabe. Er soll die von Obama angekündigte Gesundheits-Reform durchführen und Millionen von Amerikanern endlich Zugang zu einer bezahlbaren Krankenversicherung ermöglichen.
Etwa 45,6 Millionen US-Bürger, darunter 8,1 Millionen Kinder, haben keine entsprechende Versicherung. Es ist ein Mammutprojekt, an dem sich zuvor diverse Politiker – unter anderem Hillary Clinton während der Präsidentschaft ihres Mannes – versucht haben und letztendlich gescheitert sind.
Weitere Entscheidungen:
Janet Napolitano (Foto l.), Gouveneurin von Arizona und während des Wahlkampfes als Vize-Präsidentin unter Barack Obama im Gespräch, soll das Heimatschutz-Ministerium (Homeland Security) leiten.
Janet Napolitano (Foto l.), Gouveneurin von Arizona und während des Wahlkampfes als Vize-Präsidentin unter Barack Obama im Gespräch, soll das Heimatschutz-Ministerium (Homeland Security) leiten. Und Penny Pritzker
(Foto r.), bisher zuständig für die Finanzen des Obama Wahkampfes, soll in der kommenden Regierung den Posten der Wirtschaftsministerin übernehmen. Mit Geld kennt sich die Frau aus Chicago aus: Die 49-Jährige (Vermögen: 2,8 Milliarden Dollar)gehört zum Pritzker Clan, der seit Jahren auf der Forbes-Liste zu den reichsten Familien des Landes gezählt wird. Pritzker besitzt unter anderem die Hyatt Hotelgruppe.
(Foto r.), bisher zuständig für die Finanzen des Obama Wahkampfes, soll in der kommenden Regierung den Posten der Wirtschaftsministerin übernehmen. Mit Geld kennt sich die Frau aus Chicago aus: Die 49-Jährige (Vermögen: 2,8 Milliarden Dollar)gehört zum Pritzker Clan, der seit Jahren auf der Forbes-Liste zu den reichsten Familien des Landes gezählt wird. Pritzker besitzt unter anderem die Hyatt Hotelgruppe.Sunday, November 9, 2008
Der Terminator ist zurück im Ehebett
Arnold Schwarzenegger ist erleichtert. Der Gouverneur von Kalifornien und ein Anhänger von Präsidentschafts-Kandidat John McCain darf wieder zurück ins gemeinschaftliche Ehebett. "Die Wahl von Obama hat auch was Gute für mich", verriet der 61-jährige "Terminator" in einem Interview mit CNN, "ich darf wieder zu meiner Frau ins Bett zurück."
Arnies selbstbewusste Gattin, Maria Shriver (53, Foto mit Arnie), hatte sich während des Wahlkampfes zusammen mit ihrer Familie, den Kennedys (ihre Mutter ist Eunice Kennedy Shriver, die Kennedy Brüder Ted, JFK und RFK sind ihre Onkel), für Barack Obama eingesetzt. Im Hause von Schwarzenegger gab es deshalb wohl kleinere oder auch größere Meinungsverschiedenheiten. Und nach dem Wahlsieg des Demokraten auch viel Schadenfreude.
"Maria läuft seit vergangenem Dienstag mit einer lebensgroßen Papp-Figur von Obama durchs Haus", verriet Schwarzenegger. "Sie macht sich seit Tagen über mich lustig."
Ob die politischen Differenzen aber tatsächlich zu getrennten Schlafzimmern geführt haben, darf wohl bezweifelt werden. Arnie gilt nicht als knallharter Republikaner, so dass ein politischer Kompromiss im Ehebett wohl möglich gewesen sein sollte. Außerdem: Es gibt Gerüchte, dass Arnie in einem Obama Kabinett vielleicht als Energieminister einen Platz bekommen könnte. Spätestens dann dürfte der Haussegen wieder gerade gerückt sein.
Arnies selbstbewusste Gattin, Maria Shriver (53, Foto mit Arnie), hatte sich während des Wahlkampfes zusammen mit ihrer Familie, den Kennedys (ihre Mutter ist Eunice Kennedy Shriver, die Kennedy Brüder Ted, JFK und RFK sind ihre Onkel), für Barack Obama eingesetzt. Im Hause von Schwarzenegger gab es deshalb wohl kleinere oder auch größere Meinungsverschiedenheiten. Und nach dem Wahlsieg des Demokraten auch viel Schadenfreude."Maria läuft seit vergangenem Dienstag mit einer lebensgroßen Papp-Figur von Obama durchs Haus", verriet Schwarzenegger. "Sie macht sich seit Tagen über mich lustig."
Ob die politischen Differenzen aber tatsächlich zu getrennten Schlafzimmern geführt haben, darf wohl bezweifelt werden. Arnie gilt nicht als knallharter Republikaner, so dass ein politischer Kompromiss im Ehebett wohl möglich gewesen sein sollte. Außerdem: Es gibt Gerüchte, dass Arnie in einem Obama Kabinett vielleicht als Energieminister einen Platz bekommen könnte. Spätestens dann dürfte der Haussegen wieder gerade gerückt sein.
Tuesday, November 4, 2008
Die Ostküste stimmt für Obama
20:00 Uhr (2:00 Uhr MEZ): CNN sagt voraus, dass Obama die Ostküstenstatten Connecticut, Massachusetts, Maine, New Hampshire, Maryland, Delaware, Washington D.C. und New Jersey gewinnt. Dazu kommt Obamas Heimatsstaat Illinois.
Ganz wichtig für Obama: Das hart umkämpfte New Hampshire, das McCain bei den Vorwahlen zum Comeback Kid gemacht hatte, wählt Obama und nicht wie McCain gehofft hatte, erneut den Republikaner.
Aktueller Zwischenstand: 77 zu 34 Electoral Votes. Obama übernimmt die Führung. Aber: McCain (gewinnt Tennessee und Alabama und Oklahoma) hat noch keinen Red State, einen Staat, der republikanisch wählt, verloren. Für ihn zumindest ein gutes Zeichen.
Ganz wichtig für Obama: Das hart umkämpfte New Hampshire, das McCain bei den Vorwahlen zum Comeback Kid gemacht hatte, wählt Obama und nicht wie McCain gehofft hatte, erneut den Republikaner.
Aktueller Zwischenstand: 77 zu 34 Electoral Votes. Obama übernimmt die Führung. Aber: McCain (gewinnt Tennessee und Alabama und Oklahoma) hat noch keinen Red State, einen Staat, der republikanisch wählt, verloren. Für ihn zumindest ein gutes Zeichen.
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South Carolina für McCain
19:50 Uhr (1:50 Uhr MEZ): MSNBC berichtet John McCCain gewinnt South Carolina. Keine Überraschung. Der Bundesstaat wählt traditionell Republikaner. McCain baut damit seinen Vorsprung auf 16 zu drei Wahlmänner aus.
CNN bestätigt die MSNBC Zählung. Verwirrend: Nach der Auszählung von neun Prozent der Stimmen führt eigentlich Obama. Doch die Exit Polls ergeben eine anderes Bild. Am Ende wird McCain den Bundesstaat gewinnen.
CNN bestätigt die MSNBC Zählung. Verwirrend: Nach der Auszählung von neun Prozent der Stimmen führt eigentlich Obama. Doch die Exit Polls ergeben eine anderes Bild. Am Ende wird McCain den Bundesstaat gewinnen.
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"Beam me up Jessica"
Außergewöhnliche Präsidentschafts-Wahlen erfordern außewöhnliche und neue Tricks. CNN "beamte" ihre Korrespondentin Jessica Yellin, eigentlich in Chicago auf der Obama Party, in das Wahl-Studio von CNN-Anchor Wolf Blitzer in New York. Eine Weltneuheit.

Star Trek im TV. Der Trick: Jessica Yellin flog natürlich nicht wie Captain Kirk in Sekunden Hunderte von Kilometern durch die Luft, nur ihr Hollogramm wurde von Chicago nach New York "gebeamt".
Erste Ergebnisse
19:00 Uhr (1:00 Uhr MEZ): Erste Ergebnisse. Laut CNN gewinnt Barack Obama den Ostküstenstaat Vermont, John McCain Kentucky. Überraschungen sind das nicht.
John McCain hat mit acht Electoral Votes (Wahlmännern) die erste Führung des Abends übernommen. Obama hat durch Vermont nur drei gewonnen. Um Präsident zu werden, braucht einer der beiden Kandidaten mindestens 270 Wahlmänner.
John McCain hat mit acht Electoral Votes (Wahlmännern) die erste Führung des Abends übernommen. Obama hat durch Vermont nur drei gewonnen. Um Präsident zu werden, braucht einer der beiden Kandidaten mindestens 270 Wahlmänner.
Tuesday, October 28, 2008
„Ein Haufen Dummköpfe“
Die Angst eines Attentates auf Barack Obama ist so groß, wie bei kaum einem anderen Präsidentschafts-Kandidaten zuvor. Das belegt schon die einfache Tatsache, dass noch nie in der Geschichte des US-Wahlkampfes ein Anwärter auf das White House so früh den Schutz des Secret Service in Anspruch nehmen musste, wie der 47-Jährige. Und das nicht ohne Grund: Es gibt Hinweise, Verdächtige, Gruppen, wie der in bestimmten Gegenden des Landes immer noch aktive Ku Klux Clan, Internet-Rassisten, Web-Nazis, die vermutlich schon lange Mordkomplotte schmieden. Der Secret Service (Obama: „Der beste Schutz der Welt“), wird das wissen.
Doch nicht jeder Schwachkopf ist auch gleich ein potentieller Killer. Im Juli hatte die Polizei schon einmal in Denver drei Männer festgenommen, die angeblich einen Anschlag auf Obama geplant haben sollen. Sie hatten Gewehre und stießen Drohungen gegen Obama aus. Davon gibt es – leider - vermutlich Hunderte, vielleicht noch mehr in den USA. Nicht jeder von ihnen ist ein Attentäter. Auch die drei Männer waren es offenbar nicht. Sie waren im Drogenrausch und wurden letztendlich wegen illegalen Waffenbesitzes angeklagt.
Die selbsternannten Neo-Nazis, Paul Michael Schlesselman (18, Foto l.) und Daniel Gregory Cowart (20, Foto r.), die die Bundesbehörden jetzt geschnappt haben, werden wohl ein ähnliches Schicksal erleiden. Auch diese beiden Hinterwäldler aus Tennessee respektive Arkansas hatten illegal Waffen im Auto – sie konnten nur nicht damit umgehen. Bei einem versuchten Hauseinbruch ließen sie sich von einem Hund verscheuchen.
Doch nicht jeder Schwachkopf ist auch gleich ein potentieller Killer. Im Juli hatte die Polizei schon einmal in Denver drei Männer festgenommen, die angeblich einen Anschlag auf Obama geplant haben sollen. Sie hatten Gewehre und stießen Drohungen gegen Obama aus. Davon gibt es – leider - vermutlich Hunderte, vielleicht noch mehr in den USA. Nicht jeder von ihnen ist ein Attentäter. Auch die drei Männer waren es offenbar nicht. Sie waren im Drogenrausch und wurden letztendlich wegen illegalen Waffenbesitzes angeklagt.
Die selbsternannten Neo-Nazis, Paul Michael Schlesselman (18, Foto l.) und Daniel Gregory Cowart (20, Foto r.), die die Bundesbehörden jetzt geschnappt haben, werden wohl ein ähnliches Schicksal erleiden. Auch diese beiden Hinterwäldler aus Tennessee respektive Arkansas hatten illegal Waffen im Auto – sie konnten nur nicht damit umgehen. Bei einem versuchten Hauseinbruch ließen sie sich von einem Hund verscheuchen.
Obama, so glauben mittlerweile sogar die Bundesbehörden, war zu keinem Zeitpunkt von den beiden Verblendeten ernsthaft gefährdet. Dagegen könnte ihre Ankündigung insgesamt 102 Schwarze zu ermorden, real in ihren Köpfen geplant gewesen sein. Die Behörden mussten deshalb reagieren.
Dennoch: Auch wenn die Gefahr eines Attentates auf Obama nicht unterschätzt werden sollte. Nicht jeder geistig minderbemittelte und selbsternannte Neo-Nazi sollte seine "15 Minutes of Fame“ bekommen, nur weil er damit prahlt, Obama ermorden zu wollen.
Die US-Abend-News machten sich – zu Recht – lustig über die beiden Schwachköpfe. CNN Staranchor Anderson Cooper berichtete nur widerwillig in einer Kurzmeldung über die zwei. Der Blog „Gawker“ lästerte über die „fast drolligen Pläne einer Ermordung“ und spottete: „gewalttätige Rassisten genießen späten Gastauftritt“.
Chris Matthews vom TV-Sender MSNBC brachte es auf den Punkt. Die beiden gehören zu einem "Haufen von Dummköpfen, die gegen das Gesetz verminderter Geisteskapazität verstoßen haben".
Wie gesagt: Attentatspläne sollten nicht leichtfertig abgefertigt werden. Die Gefahr ist real. Und man muss auch darüber berichten. Aber vielleicht sollten die weltweiten Berichterstatter zumindest versuchen, nicht jedem Verblendeten eine öffentliche Bühne für ihren geistigen Müll zu geben.
Man kann ein Attentat auch herbei schreiben. Vor allem wenn die einsamen Spinner dieser Welt sehen, wie „berühmt“ sie dadurch werden können.
Dennoch: Auch wenn die Gefahr eines Attentates auf Obama nicht unterschätzt werden sollte. Nicht jeder geistig minderbemittelte und selbsternannte Neo-Nazi sollte seine "15 Minutes of Fame“ bekommen, nur weil er damit prahlt, Obama ermorden zu wollen.
Die US-Abend-News machten sich – zu Recht – lustig über die beiden Schwachköpfe. CNN Staranchor Anderson Cooper berichtete nur widerwillig in einer Kurzmeldung über die zwei. Der Blog „Gawker“ lästerte über die „fast drolligen Pläne einer Ermordung“ und spottete: „gewalttätige Rassisten genießen späten Gastauftritt“.
Chris Matthews vom TV-Sender MSNBC brachte es auf den Punkt. Die beiden gehören zu einem "Haufen von Dummköpfen, die gegen das Gesetz verminderter Geisteskapazität verstoßen haben".
Wie gesagt: Attentatspläne sollten nicht leichtfertig abgefertigt werden. Die Gefahr ist real. Und man muss auch darüber berichten. Aber vielleicht sollten die weltweiten Berichterstatter zumindest versuchen, nicht jedem Verblendeten eine öffentliche Bühne für ihren geistigen Müll zu geben.
Man kann ein Attentat auch herbei schreiben. Vor allem wenn die einsamen Spinner dieser Welt sehen, wie „berühmt“ sie dadurch werden können.
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