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Saturday, March 7, 2009

Schaukeln im White House

Ich denke, über einen Hund hätten sie sich noch mehr gefreut.

Schaukel-Spaß im White House: Malia, Sasha und Michelle Obama testen das neue Spielgerät

Malia und Sasha Obama haben ein neues Spielzeug bekommen und es steht auf dem Gelände des White House. Es ist ein Schaukel- und Kletter-Set (Foto). Präsident Obama kann seine beiden Kinder künftig vom Oval Office aus beim Spielen beobachten. Das Set soll das eher konservativ, historische White House kinderfreundlicher machen.

Ach ja, den heiß ersehnten Hund, vermutlich einen Portugiesischen Wasserhund, wird es im April geben. Versprochen ist Versprochen.

Monday, March 2, 2009

Jacke wie Hose

Finanzkrise und zwei Kriege im Irak sowie in Afghanistan. Und über was macht sich der frühere Stabschef der Bush-Regierung, Andrew Card, Gedanken. Über die verlotterten Sitten im Oval Office seit der Amtseinführung von Präsident Obama.

„Es sollte eine Kleiderordnung des Respekts geben“, fabulierte Card in einem TV-Interview. „Das Oval Office symbolisiert die Verfassung, die Hoffnungen und Träume und der Demokratie. Ich wünsche mir, er würde einen Anzug und eine Krawatte tragen.“

Mit „Er“ ist übrigens Präsident Obama gemeint, der sich an seinen ersten Tagen im Oval Office das Recht herausnahm, sein Jackett auszuziehen. Etwas, was sein Vorgänger und dessen Mitarbeiter laut dessen Stabschefs Card niemals getan hätte.

Wirklich? Hier eine kurze Erinnerung, an das offenbar schwindende Gedächtnis von Herrn Card. (Foto oben: CIA-Chef George Tenet ohne Jackett im Oval Office),

"Jackett lo(o)ser" Präsident George W. Bush im Oval Office mit seiner Beraterin Harriet Miers

Wednesday, January 21, 2009

Obamas erster Tag: Es ging Schlag auf Schlag

Auch optisch bricht Präsident Barack Obama mit der Bush-Regierung: Er sitzt ohne Jackett im Oval Office. Für George W. Bush war das undenkbar

US-Präsident Barack Obama hat an seinem ersten Tag nicht viel Zeit verloren, um die Politik der Bush-Regierung zu revidieren. Um 8:35 Uhr marschierte er ins Oval Office, zehn Minuten später kam sein Stabschef Rahm Emanuel - die Arbeit begann.

Es ging Schlag auf Schlag an diesem ersten Tag der Präsidentschaft von Barack Obama. Ein Überblick:

- Obama stoppt die Militär-Tribunale in Guantanamo Bay, Kuba. Folter von Gefangenen ist künftig verboten. Die Schließung des Lagers kündigt er an.

- Obama schaltet sich direkt in den Nahost-Konflikt ein. Er telefoniert mit dem Palästinenser Führer Mahmud Abbas, mit dem König von Jordanien, mit dem Präsidenten Ägyptens und mit Israels Prime Minister Ehud Olmert. Obama kündigt an, schon bald einen neuen Beauftragten für den Nahen Osten zu ernennen.

- Obama verkündet hohe ethnische Standards für Lobbyisten im White House. Geschenke sind künftig tabu, kleinere Gefallen ebenfalls. Und: Ehemalige Mitarbeiter des White House können nicht als Lobbyisten wieder ins White House zurückkehren.

- Obama friert alle Gehälter seiner White House Mitarbeiter ein, die mehr als 100.000 Dollar verdienen. „Amerikas Familien müssen den Gürtel enger schnallen. Ich erwarte das von meinen Mitarbeitern auch", erklärt er.

- Obama verkündet: Schluss mit den Geheimnissen der US-Regierung. Er fordert von allen Ministerien eine neue Offenheit, eine neue Transparenz. Selbst ihn persönlich schließt er ein. Der Präsident darf künftig nicht mehr allein entscheiden, was Staatsgeheimnis ist. Noch mindestens eine zweite, unabhängige Person muss den Top Sercret Stempel bestätigen.

- Obama trifft sich mit seinen militärischen Beratern. Obama will die US-Truppen aus dem Irak innerhalb von 16 Monaten abziehen und den Kampf gegen die Taliban in Afghanistan verstärken.

- Obama trifft sein Wirtschafts-Team (der designierte Finanzminister Timothy Geithner fehlt, er ist wegen seiner "Steuerschuld" vom Finanzausschuss noch nicht bestätigt worden.) und diskutiert über die Lösung der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie sein 750 Milliarden teueres Stimulierungs-Programm für die US-Ökonomie.

Nicht schlecht für den ersten Tag im Oval Office: Ach ja, zwischendurch ging Obama noch zur Kirche, vereidigte seine White House Mitarbeiter und begrüßte „Normalbürger“ zusammen mit First Lady Michelle Obama beim Tag der Offenen Tür im White House.

Sunday, November 16, 2008

BlackBerry-Verbot für Präsident Obama?

Es heißt, er liebt seinen BlackBerry über alles. Das schwarze Ding, das pausenlos in der Tasche des künftigen US-Präsidenten Barack Obama vibriert, Hunderte, meist privater E-Mails jeden Tag empfängt und versendet und eigentlich nie aus ist. Obama (Foto: Beim Checken seiner E-Mails) gilt als Opfer der neuen Technik, als Süchtiger der totalen Kommunikation.

Doch der Cold Turkey dürfte bald einsetzen: Schweißausbrüche, nervöses Zucken, verzweifelte Suche nach dem nächstem Schuss an E-Mails. Entzugserscheinungen, unter denen der 47-Jähirge ab dem 20. Januar 2009 möglicherweise zu leiden hat.

Der Secret Service will Obama am Tag seiner Vereidigung dessen liebstes Spielzeug wegnehmen – den BlackBerry. Zu gefährlich! Nein, nicht für Obama persönlich, sondern für das Land. Erstens gilt der elektronische Schreibtisch als nicht Hacker sicher und zweitens gibt es in den USA ein Gesetz (Presidential Records Act), das jede Kommunikation des Präsidenten, sei sie noch so langweilig und uninteressant, der US-Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden muss.

Es brechen harte Zeiten an für Barack Obama. Ein Leben ohne BlackBerry. Geht das überhaupt?

Noch ist das letzte Wort allerdings nicht gesprochen. President Elect Barack Obama will, wie unbestätigte Quellen berichten, kämpfen. Vielleicht wird das veraltete Gesetz von 1978 ja den Bedürfnissen eines Präsidenten im Internet- und BlackBerry-Zeitalter angepasst.

Obama will auch als erster US-Präsident einen eigenen Laptop auf seinem Schreibtisch im Oval Office zum Arbeiten nutzen. Auch etwas, über das der Secret Service zurzeit diskutiert. Wird der Computer genehmigt, könnte er der erste E-Mail schreibende Commander-in-Chief werden. Und seinem geliebten BlackBerry dürften dann wohl auch keine staatstragende Dinge mehr im Wege stehen.

Es gibt Hoffnung für den mächtigsten Mann der Welt.

Tuesday, November 4, 2008

That's Big: Ohio für Obama!!

21:25 Uhr (3:25 Uhr MEZ): Ein großer Sieg für Barack Obama. MSNBC sagt voraus, Barack Obama gewinnt Ohio. That's huge.

Ist die Wahl gelaufen? Ist Barack Obama der nächste Präsident der Vereinigten Staaten? Sagen wir mal so: Bildlich gesprochen steht er bereits in der Tür des Oval Office.

CNN bestätigt kurz Zeit später die Vorhersage.

Erster Jubel auf der Obama-Siegesparty in Chicago und auf den Straßen von Brooklyn.

Noch nie ist ein Republikaner Präsident geworden, ohne Ohio. McCain braucht jetzt eine große Überraschung, um das Rennen noch zu drehen. Da hilft McCain auch der Sieg in Louisiana und West Virginia nicht viel.

Obama führt jetzt mit 200 zu 85. Noch 70 votes to go.
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