„Botox“ Carly wie sie wegen ihres scheinbar perfekt gespritzten Gesichtes im Internet verspottet wird, hatte in einem Interview erklärt: „Sarah Palin ist nicht in der Lage ein großes Unternehmen zu leiten.“ Das hatte gesessen - nur bei der Falschen. Inmitten einer der „schwersten Wirtschaftskrisen der letzten Jahrzehnte“ (Ex-Notenbank-Chef Alan Greenspan) hätte Fiorina die eigene Vize-Kandidatin kaum schlechter darstellen können.
Auch Carly Fiorina merkte das schnell und versuchte in einem anderen Interview ihre Bewerkung noch schnell zu relativieren. „McCain kann übrigens auch kein Unternehmen führen.“ Ouch! Da nützte es wenig, dass die Top-Managerin auch von Barack Obama und dessen Vize Joe Biden als Konzernlenker nicht viel hält.
„Carly wird wohl eine Weile untertauchen“, erklärte eine anonyme Quelle aus dem McCain Team. „Sie hat sich selbst unter den Bus geworfen.“ Carly Fiorina sollte in den kommenden Tage wegen der anhaltenden US-Finanzkrise zahlreiche Interviews geben. Diese wurde jetzt erst einmal abgesagt.
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Wednesday, September 17, 2008
"Sie hat sich selbst unter den Bus geworfen"
Sie gilt als die wichtigste Wirtschaftsberaterin von John McCain und wurde sogar einmal als dessen Kandidatin für den Posten der Vize-Präsidentin gehandelt - Ex-Hewlett-Packard Chefin Carly Fiorina. Doch diese Zeiten sind erst einmal vorbei. Der Stern der 54-Jährigen sinkt. Nach einer denkbar dummen Bemerkung über ihren Chef und dessen Running Mate Sarah Palin ist Fiorina bei McCain in Ungnade gefallen.
Thursday, August 21, 2008
Umfrage-Schock für Barack Obama
Eine Umfrage des Wall Street Journals/NBC News unter den Anhängern von Hillary Clinton dürfte Barack Obama Sorgen bereiten. Danach wollen nur 52 Prozent der Hillary Anhänger Obama wählen, 27 Prozent haben noch keine Entscheidung getroffen oder planen "jemand Anderem" ihre Stimme zu geben. Besonders schlimm: Mehr als jeder Fünfte Hillary-Anhänger (21 Prozent) sagt, er werde am 4. November nicht Obama, sondern den Republikaner John McCain wählen. Bei einem erwartet knappen Ausgang der Wahl, könnte das dem 47-jährigen Obama die bereits sicher geglaubte Präsidentschaft kosten. Unter den Partei-Abtrünnigen ist übrigens auch der Bruder von Hillary Clinton, Tony Rodham. Der 54-Jährige hatte während der Vorwahlen die Schwester unterstützt und für sie in Pennsylvania Spendengelder gesammelt. In der vergangenen Woche lief er zur Gegenseite über. Rodham traf sich mit Carly Fiorina, Ex-Hewlett-Packard-Chefin und heute Top-Wirtschaftsberaterin von John McCain. Und noch eine schlechte Nachricht für Obama: Nach der jüngsten Zogby-Umfrage liegt McCain zum ersten Mal National mit fünf Punkten (46 zu 41 Prozent) vor dem Demokraten. Andere Umfragen sehen Obama allerdings immer noch knapp in Führung.
Tuesday, August 19, 2008
Einen Vize zum 72. Geburtstag
John McCain will am 29. August, seinem 72. Geburtstag, seinen Vize-Kandidaten vorstellen. Wahltaktisch ein cleverer Schachzug: Damit an diesem Tag weniger über sein Alter diskutiert wird - McCain wird bei seiner möglichen Vereidigung im Januar 2009 als ältester "First-Time-President" der USA Geschichte schreiben - präsentiert der republikaniche Kandidat seinen vermutlich deutlich jüngeren Running Mate. McCains Top-Favoriten: Mitt Romney (Ex-Gouverneur Massachusetts), Tim Pawlenty (Gouverneur Minnesota), Tom Ridge (Ex-Gouverneur Pennsylvania) und der Ex-Demokrat Joe Lieberman. Als mögliche Überraschungen gelten Ex-Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina und die ehemalige Chefin von eBay: Meg Whitman. Über Whitman sagt McCain: "Sie gehört zu meinen wichtigsten Beratern." MEHR: http://www.politico.com/news/stories/0808/12619.html
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