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Friday, March 6, 2009

Brad Pitt goes to Washington

Brad Pitt war einfach überall. Erst traf sich der 45-jährige Hollywood-Star (schwarzer Anzug, weißes Hemd, Spitzbart) in einer kurzen Privat-Audienz mit Präsident Obama im White House - der Commander-in-Chief unterbrach dafür sogar eine Sitzung zur Wirtschaftskrise. Und dann sprach er längere Zeit mit House-Sprecherin Nancy Pelosi, Senats-Mehrheitsführer Harry Reid und anderen führenden Mitgliedern des Kongress.

Am Capitol herrschte übrigens Ausnahmezustand. Jeder, vor allem die Damen im Kongress, wollten den zwei Mal vom People Magazin zum sexiesten Mann gewählten Star sehen.

Brad Pitt überall: Eine Sammlung der Bilder von seinem Besuch in Washington

Thema von Pitt war bei all seinen Gesprächen sein Wiederaufbau-Programm „Make It Right“ in New Orleans. Pelosi nannte Pitt ein „wirkliches Vorbild für das Land“. Und Präsident Obama muss wohl so von den Ideen von Pitt begeistert gewesen sein, dass er ihn gleich noch zu seinem Energie-Minister Stephen Chu und Energie-Zarin Carol Browner schickte. Auch im Wohnungsministerium redete Pitt über sein Projekt.

Mit der „Make It Right“ Stiftung in New Orleans hilft Brad Pitt den durch Hurrikan Kathrina zerstörten Bezirk „Lower Ninth Ward“ wieder aufzubauen. Der Hollywood-Star hat dafür seit 2007 nicht nur Millionen Dollar an Spenden gesammelt, er legt auch regelmäßig selbst Hand an bei den Bauarbeiten. Das Projekt gilt auch als richtungweisend für umweltfreundliches Hausbauen der Zukunft.

Übrigens: Nur ein paar Straßen weiter drehte Pitts bessere Hälfte, Oscar-Gewinnerin Angelina Jolie (mit blonder Perücke), ihren neuen Spionage-Action-Film "Salt".

Sunday, January 18, 2009

"Alles ist möglich in Amerika"

Es war ein Fest wie es die Oscars kaum besser machen könnten. Barack Obama rief und Hollywood kam. Die Liste der Stars, die am Sonntag zum Lincoln Memorial in Washington pilgerten und Obama in einem Konzert und Ansprachen zelebrierten hat ein angehender US-Präsident noch nicht toppen können. (Foto r.: Barack und Michelle Obama begrüßen mehrere Hundertausend Gäste der ersten "Big Inauguration Party")
Obama ist nicht nur der Liebling der "normalen" US-Bürger, auch in Hollywood hat der 47-Jährige große und vor allem finanzkräftige Anhänger. (Foto: Sasha, links und Malia Obama, als Hobby-Fotografin, hatten sichtlich Spaß bei der großen Feier)

Die Anzahl der Top-Leute passte dabei auch zum Motto der Rede, die Obama unter den kritischen Augen seines Vorbildes Abraham Lincoln hielt:

"ANYTHING IS POSSIBLE"


Barack Obama bei seiner Rede vor dem Abraham Lincoln Memorial in Washington

Eine Bilder-Show der Inauguaration Party, wie sie die US-Hauptstadt in seiner Geschichte noch nicht gesehen hat. Und das ist nur eine kleine Auswahl:

Hundertausende feierten am Sonntag in Washington den künftigen US-Präsidenten

Pete Seeger, Bruce "The Boss" Springsteen, Beyonce, will.i.am (v.l.)

Sheryl Crow und will.i.am

Bono und "The Edge"

Tom Hanks

Shakira, Stevie Wonder und Usher (v.l.)

Denzel Washington und Golf-Superstar Tiger Woods (v.l.)


Mary J. Blige

Bettye LaVette und Jon Bon Jovi

Tuesday, January 6, 2009

Inauguration: Die teuerste Party aller Zeiten

Es wird ein Spekatakel wie es Washington noch nie gesehen hat. Und die teuerste Party aller Zeiten. Insgesamt 45 Millionen Dollar soll die Inauguration von Barack Obama am 20. Januar 2009 kosten (Foto: Illustration). Das wären dann noch einmal fast drei Millionen Dollar mehr als bei der Vereidigung von George W. Bush.


Das Geld für die Riesensause kommt dabei von Privatspendern, die tief in ihre Taschen gegriffen haben. Mehr als die Hälfte, 27 Millionen Dollar, sind bereits zwei Wochen vor dem großen Ereignis eingegangen. Und es gibt eigentlich keinen Zweifel, dass die Party am Geld scheitern könnte.

Die Top-Spender kommen dabei aus Hollywood und dem Silicon Valley. Unter den Promis sind unter anderem Regisseur Steven Spielberg, Devisenspekulant und Wall Street Guru George Soros, Oscar-Gewinnerin Halle Berry und der Gründer von Motown Records, Berry Gordy.

Aber auch die Kleinspender, die Obamas Wahlkampf schon zum größten Teil finanziert hatten, sind auch diesmal bereit, Geld zu spenden. Mehr als 1200 Leute haben 200 Dollar und mehr gegeben.

Thursday, October 30, 2008

Promis drohen USA zu verlassen, wenn. . .

Es ist schon fast Tradition: Kurz vor einer Präsidentschafts-Wahl in den USA drohen Promis das Land zu verlassen, falls nicht ihr und damit der "richtige" Kandidat ins White House einziehen sollte. Ernst hat es noch niemand genommen und eine extra Stimme eines Unentschlossenen für den Kandidaten, der das Dableiben der Berühmtheiten sichern würde, hat es wohl auch noch nie gegeben. Oder wird irgendjemand Obama oder McCain wählen, nur um einen Hollywood-Star im Land zu halten? Ich hoffe nicht?

Dennoch: Die Liste der Stars, die bei einem Wahlsieg des Republikaners John McCain mit Landesflucht drohen, wächst. Die jüngste Ankündigung kommt von Supermodel Heidi Klum und deren Mann Seal (Foto). „Wenn McCain gewählt wird und das Land weiter in den Abgrund schlittert, werden wir die USA verlassen“, erklärte Seal in einem Interview mit Vanity Fair. „Wir haben damit kein Problem.“ Wohin Seal mit Heidi gehen will, verriet der britische Soul-Singer nicht.

Neben dem Promi-Paar haben auch schon Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon angekündigt, im Falle eines McCain Sieges aus Amerika auszuwandern. Sarandon zieht es dann nach Kanada oder Italien. Auch Barbra Streisand plant der USA den Rücken zu kehren, genauso wie die Schauspiel-Stars Alec und William Baldwin. Die allerdings hatten das bereits bei einem Wahlsieg von George W. Bush angekündigt, zwei Mal um genau zu sein, im Jahr 2000 und 2004. Die Baldwin Brüder leben noch immer in ihren nicht gerade bescheidenen Anwesen auf Long Island.

Einer der Baldwins wird aber nach dem 4. November seine Koffer packen müssen. Denn Alecs und Willams jüngerer Bruder Stephen will gehen, wenn Obama gewinnt. Bei den letzten Umfragen, die einen klaren Sieg erwarten lassen, sollte der Schauspieler vielleicht schon mal vorsichtshalber ein Flugticket buchen.

Große Probleme bei der Umsetzung ihrer Drohung, bei einem Sieg von McCain/Palin aus den USA zu flüchten, dürfte Tina Fey (Foto) bekommen. Das gefeierte Comedy-Double von Vize-Kandidatin Sarah Palin brauchte im Ernstfall schon ein Raumschiff. Ihre Ankündigung: "Wenn Palin Vize wird, habe ich genug und werde die Erde verlassen.“

Saturday, October 25, 2008

. . . und jetzt auch Heidi Klum

Über mangelnde Unterstützung aus Hollywood kann sich Barack Obama nun wirklich nicht beschwerden. Dutzende von Stars wie George Clooney, Scarlett Johansson, Brad Pitt haben sich auf die Seite des Demokraten geschlagen und zusammen mit ihren Schausspiel-Kollegen Millionen Dollar an Spenden für den 47-Jährigen gesammelt.

Neu in der Schar der Obama-Anhänger ist jedoch Supermodel Heidi Klum. Das „deutsche Fräulein-Wunder“ ist nach eigenen Angaben seit neuestem auch Amerikanerin und darf offenbar am 4. November zum ersten Mal bei US-Elections wählen.

„Ich habe gerade meine US-Staatsbürgerschaft bekommen und werde wählen gehen“, sagte der Victoria’s Secret Engel während einer Frauenkonferenz (Foto) in Long Beach, Kalifornien. Und bei wem die 35-Jährige ihr Kreuz machen wird, verriet Heidi Klum gleich mit. Stolz erklärte sie:„Ich werde für Obama stimmen.“

Wednesday, September 17, 2008

Promis spenden 9 Millionen Dollar für Obama

Hollywoods-Superstars sind weiter dicke Anhänger von Barack Obama. Auf einer Spendengala in Beverly Hills sammelten die Promis insgesamt neun Millionen Dollar für den Präsidentschafts-Kandidaten der Demokraten. Unter den etwa 300 Gästen, jeder von ihnen zahlte 28,500 Dollar für den Abend mit Obama, waren Größen wie: Steven Spielberg, Leonardo DiCaprio, Will Ferrell, Jamie Lee Curtis und Jodie Foster.

„Wenn wir all diesen Unsinn von Lippenstift, Schweinen und anderen Schwachsinn überstehen, bin ich mir absolut sicher, dass wir die Wahlen gewinnen werden“, versprach Obama seinen Promi-Gästen. Später am Abend versöhnte sich der 44-Jährige dann auch noch mit der „Die-Hard" Hillary Clinton Anhängerin, Barbra Streisand.

Die 66-jährige Streisand sang auf einer anderen Spendengala in Los Angeles ausgewählte Lieder für Obama. Stars wie Pierce Brosnan, Ron Howard und Magic Johnson kamen hier allerdings billiger davon: Sie zahlten für den Abend pro Person nur vergleichsweise bescheidene 250 Dollar.

Sunday, August 24, 2008

Parteitag der Stars

Am Montag beginnt die Democratic Convention in Denver, Colorado (25.08-29.08). Erster Höhepunkt ist der am Abend mit Spannung erwartete Auftritt von Michelle Obama.

Inside des Pepsi Centers: Die Bühne der Democratic Convention in Denver, Colorado

Weitere Hightlights in den kommenden Tagen: Der Auftritt von Hillary (Dienstag) und Bill Clinton (Mittwoch), eine Videobotschaft des krebskranken Ted Kennedy, der Auftritt des Vize-Kandidaten Joe Biden (Mittwoch), Al Gore (Donnerstag) sowie die Rede von Barack Obama zum Abschluss des Parteitages. Erstmals in der Geschichte wird ein Präsidentschafts-Kandidat seine Rede nicht in einer Kongress-Halle halten, sondern in einem mit 76.000 Anhängern vollbesetzten Football-Stadium.

Das Krönungsfestival für Barack Obama ist aber auch ein Treffen der Superstars. Noch nie haben sich so viele Hollywood-Größen angekündigt wie in diesem Jahr. Eine Auswahl: Madonna, George Clooney, Scarlett Johansson, Susan Sarandon, Bett Affleck und Matt Damon. Und das ist nur die A-Liste. Ob die Starpower Obama helfen wird? Al Gore ließ sich 2000 in Los Angeles zum Kandidaten krönen und Hollywood applaudierte begeistert. Geholfen hat es dem späteren Nobelpreisträger nicht: Gore verlor - wie bekannt - knapp und sehr umstritten gegen George W. Bush.

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