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Monday, March 9, 2009

Happy Birthday Ted Kennedy

Der Löwe röhrt – Ted Kennedy feierte am Sonntagabend seinen 77. Geburtstag in Washington und alle kamen. Präsident Obama höchstpersönlich stimmte das „Happy Birthday Lied“ an und First Lady sang kräftig mit.

Präsident Obama, First Lady Michelle Obama und Ted Kennedy

Neben dem First Couple zollten zahlreiche Politiker wie John Kerry und Stars wie Bill Cosby, Lauren Bacall, James Taylor sowie John Williams dem Senator aus Massachusetts im Kennedy Center von DC Tribut.

Caroline Kennedy hatte die Lacher auf ihrer Seite. Sie gratulierte ihrem Onkel und sagte: “Ich hätte nie gedacht, einmal mit so vielen Senatoren in einem Raum zu sein.“ Hintergrund: Die 50-Jährige wollte - mit Unterstützung von Ted Kennedy - Nachfolgerin von Hillary Clinton als Senatorin von New York werden. Sie zog ihre Kandidatur aber zurück.

Ted „Teddy“ Kennedy, Bruder der ermordeten John F. Kennedy und Robert F. Kennedy, leidet seit Monaten an den Folgen eines bösartigen Hirntumors, der ihm mittlerweile entfernt werden konnte. In Florida lässt er sich zurzeit weiter gegen den Krebs behandeln.

Monday, December 15, 2008

Caroline Kennedy will Hillary beerben

Die Tochter des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, Caroline Kennedy, will den Senatsposten von Hillary Clinton übernehmen. Ein entsprechendes Interesse hat sie New Yorks Gouverneuer David Paterson laut einem Bericht der New York Times signalisiert. Dieser hat das Recht, den Nachfolger von Hillary Clinton zu ernennen. Hillary hatte ihren Senatssitz für den Posten der Außenministerin aufgeben.

Freunde: Caroline Kennedy und Hillary Clinton

Das "Ja" von Kennedy kommt übrraschend. Die 51-Jährige, die Barack Obama bei der Suche seines Vize-Präsidenten geholfen hatte, arbeitet eigentlich lieber im Hintergrund und meidet das Blitzlichtgewitter der Kameras. Sie wird in der neuen Obama-Regierung aber auch als Erziehungsministerin oder künftige Botschafterin in London gehandelt.

Wie es heißt, soll vor allem ihr Onkel, der todkranke Ted Kennedy, für seine Cousine Werbung bei Gouverneur Paterson machen. Mit Caroline Kennedy würde einer der einflussreichsten Familien des Landes auch in Zukunft eine wichtige Role in der US-Politik spielen.

Friday, December 5, 2008

US-Senat: Caroline Kennedy für Hillary?

Wer ersetzt Hillary Clinton als Senatorin für New York. Seit ihrer Nominierung zur Außenministerin in der künftigen Obama-Regierung werden immer neue Namen genannt. Selbst ihr Mann Bill Clinton soll auf der Liste des New Yorker Gouverneurs David Peterson, der einen neuen Senator ernennen kann, gestanden haben. Der Ex-Präsident lehnte jedoch schnell und mit einem Schmunzeln ab.

Neue angebliche Kandidatin um den Senatsposten soll jetzt Caroline Kennedy (Foto, mit Hillary) sein. Die Tochter des ermordeten John F. Kennedy sei nach einem Bericht des TV-Senders ABC gefragt worden, ob sie Hillary Clinton beerben wolle. Eine Antwort gebe es von der 51-Jährigen noch nicht. Sie soll aber Interesse gezeigt haben.

Caroline Kennedy gilt eigentlich nicht als Prototyp einer Politikerin. Sie arbeitet lieber – wie zuletzt für Barack Obama bei der Suche seines Vize-Präsidenten - im Hintergrund und ohne großen Drang in die Öffentlichkeit. Allerdings: Die beliebte Caroline Kennedy wird auch als mögliche Erziehungsministerin oder als US-Botschafterin in London gehandelt.

Der Posten des Senators hätte gleich mehrere interessante Aspekte. Auch ihr Onkel, Robert F. Kennedy, diente einst in gleicher Position. Und: Nach der schweren Krebserkrankung von Ted Kennedy könnte Caroline als Senatorin das Erbe der Camelots als eine der einflussreichsten Familien des Landes fortführen.

Monday, November 17, 2008

Das Zitat des Tages

"In 40 Jahren kann ein Schwarzer Präsident werden"

(Präsidentschafts-Kandidat Robert F. Kennedy am 27. Mai 1968 nach seinem Vorwahl-Sieg in Kalifornien und eine Woche vor seiner Ermordung im Ambassador Hotel in Los Angeles am 5. Juni 1968. RFK benutzte damals noch das heute politisch inkorrekte Wort "Negro".

Erinnert hat sich dessen Tochter jetzt an die Vorahnung ihrer Vaters. "Sein Traum ist wahr geworden", sagte Kerry Kennedy aus Anlass der Umbenennung der New Yorker Triborough Bridge in Robert F. Kennedy Bridge an diesem Mittwoch)

Thursday, November 6, 2008

"Bamelot"

Zwei Tage nach dem Wahlsieg hat das Geschahrere um Minister-Posten in der künftigen Obama-Regierung begonnen. Zwei Ämter sind dabei bereits vergeben.

Stabschef im White House wird der ehemalige Bill Clinton Vertraute Rahm Emanuel (48, Foto: mit seinen Kindern Zacharias, Ilana und Leah). Und auch der Pressesprecher der neuen Administration scheint besetzt zu sein. Robert Gibbs (37, Foto: im Obama-Flugzeug), bereits Kommunikations-Chef des Obama-Wahlkampfes, wird dieses Amt übernehmen.

Um den Rest der Ministerien gibt es bisher nur Spekulationen. Dabei wird vor allem die Besetzung der wichtigsten Ressorts, Außen, Verteidigung und Finanzen als erster Hinweis auf die Richtung der neuen Administration gewertet.

Als Außenminister scheint John Kerry hinter den Kulissen für sich selbst mächtig zu trommeln. Im Gespräch sind aber auch zwei Republikaner, Richard Lugar und Chuck Hagel, sowie Bill Richardson, Gouverneur in New Mexico.

Das Amt des Verteidigungsministers könnte der amtierende Robert Gates, ein Republikaner, behalten. Der Pentagon-Chef ist auch für Demokraten tragbar.

Für das neuerdings immens wichtige Finanzressort gibt es gleich eine Liste von möglichen Anwärtern. Wunschkandidat für Obama wäre der reichste Mann der Welt, Warren Buffett, der allerdings als Chef eines erfolgreichen Aktienfonds in schwere ethische Konflikte geraten könnte. Top sind aber auch der Ex-Finanzchef unter Bill Clinton und spätere Harvard-Präsident Lawrence Summers sowie der New Yorker Notenbank-Chef Timothy Geithner.

Eine größere Rolle in einer Obama-Regierung könnten auch die Kennedys spielen. „Bamelot“, titelte am Donnerstag bereits die New York Post in Anspielung auf das Kennedy-Pseudonym Camelot.

So könnte Robert F. Kennedy Jr. (54, Foto) Sohn des 1968 ermordeten gleichnamigen US-Justizministers RFK das Umweltressort EPA übernehmen.

Und Caroline Kennedy, die Obama bei der Suche des Vize-Kandidaten geholfen hatte, soll, so wird spekuliert, mit dem Posten der Botschafterin in Großbritannien oder bei den Vereinten Nationen belohnt werden. Die 50-jährige Tochter von John F. Kennedy (Foto) wird aber auch als künftige Bildungsministerin gehandelt.

Passen würde die Auswahl schon: Barack Obama wird gerne als der „schwarze Kennedy“ bezeichnet. Und Mitglieder aus einem der politisch wichtigstem Familien Amerikas in die Regierung zu nehmen, macht Sinn.

Sunday, August 31, 2008

Postengeschachere

Barack Obama ist noch nicht zum Präsidenten gewählt, doch schon jetzt, 65 Tage vor dem Urnengang am 4. November, geht bereits das Geschachere um Posten in einer möglichen Obama-Regierung los. So soll Caroline Kennedy mit einem Botschafterposten in London belohnt werden. Die 50-Jährige hatte Obama bei der Suche seines Vize-Kandidaten Joe Biden geholfen.

Caroline Kennedy würde damit eine Tradition ihrer Familie fortführen. Ihr Großvater Joseph Kennedy (1888-1969) war ebenfalls von 1938 bis 1940 in London US-Botschafter. Allerdings nicht wirklich erfolgreich. Kennedy hatte in London den Ruf eines „Feiglings“, als „schlotternder Joe“, der bereits bei der Ankündigung eines Bombenangriffs der Deutschen in seinem Bunker verschwand. US-Präsident Franklin Delano Roosevelt, ohnehin kein Freund von Kennedy, feuerte ihn nach nur zwei Jahren nach diversen politischen Faux pas. Kennedy hatte unter anderem versucht, sich ohne Absprache mit Roosevelt mit Hitler zu treffen.

Wednesday, August 27, 2008

Kennedy: Vom Krankenbett auf die Bühne

Die emotionale Rede von Edward "Ted" Kennedy auf dem Parteitag der Demokraten war für den schwer krebskranken Senator ein viel größerer Kraftakt als bisher angenommen. Zwei Tage nach seinem beeindruckenden Auftritt kommt heraus, dass Kennedy für seine Rede direkt vom Krankenbett der Universitäts-Klinik in Denver kam. Bis kurz vor seinem Auftritt war nicht klar, ob er es schaffen könnte. Unter Aufsicht von Notärzten hatten ihn seine Betreuer in einem Wagen zum Pepsi Center gebracht, von wo aus der sehr schwache Kennedy in einem Golf Cart (Foto) direkt an die Bühne gebracht weren musste. Nach Angaben von Insidern hatte der 76-Jährige seit seiner Ankunft am vergangenen Sonntag wegen Nierensteinen große Schmerzen. Aus Sorge um seine Gesundheit hatte man Kennedy daraufhin geraten "nur drei Sätze zu sprechen". Ein Vorschlag, den Kennedy ablehnte: "Ich stehe nicht auf für eine Rede von drei Sätzen."

Monday, August 25, 2008

"One of these Moments"

Senator Ted Kennedy - hinter ihm seine Frau Vicki Kennedy
Es war der erste Höhepunkt des Parteitages der Demokraten. Der Auftritt des schwer an Krebs erkrankten Senator Edward "Ted" Kennedy. Es sollte ein Tribute an einen der letzten großen Kennedys werden und es wurde ein Triumphzug. Der 76-Jährige trat entgegen aller Planungen - er sollte eigentlich per Videobotschaft zugeschaltet werden - selbst auf die Bühne und rief die 20.000 Gäste (darunter fast der komplette Kennedy-Clan - Maria Shriver saß im Publikum mit Tränen in den Augen) des Parteitages auf, alles zu tun, um Barack Obama zum Präsidenten zu wählen. Der Auftritt der amerikanischen Polit-Ikone war "one of these Moments", ein historischer Moment, an den sich nicht nur die Zuschauer in der Halle noch in vielen Jahren erinnern werden.
Kennedy zeigte sich erst zum zweiten Mal nach seiner schweren Operation wieder in der Öffentlichkeit. Am 2. Juni diesen Jahres hatten ihm ein Spezialisten-Team des Duke University Medical Center in Durham, North Carolina, in einer 3 1/2 stündigen Operation einen bösartigen Hirntumor entfernt. Kennedy muss sich zurzeit einer Chemotherapie unterziehen. "Nichts, aber auch gar nichts konnte mich aufhalten, heute Abend hier herzukommen", erklärte Kennedy in seiner vier Minuten dauernden Rede und versprach: "Ich werde auch am 20. Januar in Washington sein." An diesem Tag würde Barack Obama im Falles eines Wahlsieges zum Präsidenten vereidigt werden.

Ted Kennedy war zuvor von seiner Nichte Caroline Kennedy vorgestellt worden. Ein Video erinnerte anschließend an die Verdienste des respektierten Politikers aus Massachusetts. Die 50-jährige Caroline hatte Barack Obama bei der Suche nach einem Vize-Präsidenten geholfen. Es wird spekuliert, das die Tochter des 1963 ermordeten John F. Kennedy auch in einem künftigen White House unter Barack Obama eine wichtige Rolle spielen wird.

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