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Saturday, February 21, 2009

Socks im siebten Katenhimmel

Amerikas Katzenfreunde trauern. Socks, die White House Katze ist tot. Der vierbeinige Schnurrer von Bill, Hillary und vor allem Chelsea Clinton, ist im hohen Alter von 18 Jahren an Krebs gestorben. Die schwarz-weiße Katze lebte seit dem Auszug der Clinton aus dem Regierungssitz im Jahr 2001 bei der White House Sekretärin Betty Currie in Maryland.

Die Bekanntmachung zum Tod des Schmusetiers klang dabei wie nach dem Ableben eines Staatsmannes: „Socks ist tot. Sie hat uns und unserer Tochter Chelsea viel Freude gemacht. Wir sind dankbar für diese Erinnerungen. Wir danken Betty Currie für ihre Pflege“, hieß es in einer Mitteilung der Bill Clinton Stiftung.

Clintons Tochter Chelsea liebte das Tier über alles. Und das schon zu Zeiten als ihr Vater noch Gouverneur von Arkansas war. Von dort zog Socks (den Namen bekam sie wegen ihrer weißen Pfoten) mit den Clintons ins White House, wo sie zunächst zumindest als alleinherrschendes Haustier ein gutes Leben hatte.

Erst als Bill sich einen Hund, einen Retriever namens Buddy, zulegte, ging es mit dem lockeren Leben zu Ende. Socks und Buddy haben sich nie richtig verstanden. Dennoch veröffentlichte First Lady Hillary Clinton 1998 eine Buch „Dear Socks, Dear Buddy“, in dem Briefe von Kindern an die White House Tiere abgedruckt wurden.

Tuesday, January 13, 2009

Hillary Clinton Anhörung: Madame Secretary kam mit Tochter Chelsea

Hillary Clinton mit Tochter Chelsea im Hintergrund bei ihrer Anhörung vor dem Senatsausschuss für Foreign Relations in Washington

Für Hillary Clinton war es mehr ein lockeres Schaulaufen am Capitol Hill als eine kritische Anhörung. Zu viele Fans der einstigen First Lady saßen im Senats-Ausschuss für Foreign Relations. Und die 62-Jährige wusste das.

Chelsea Clinton, die dicht hinter ihrer Mutter saß, musste sich keine Sorgen machen. Zweifel an den diplomatischen und politischen Fähigkeiten der künftigen US-Außenministerin gab es nicht. Selbst die Republikaner im Ausschuss schienen handzahm. Und der Vorsitzende John Kerry, ein Demokrat, ist trotzt seiner früheren Ambitionen, einmal selbst Außenminister zu werden, ein Freund von Hillary und nicht der richtige Mann, der richtig nachfragen kann.

Madame Secretary kündigte auch keine großen Überraschungen an. Sie bezeichnete die Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan als neue Front im Kampf gegen den Terrorismus. Sie erklärte, sie wolle sich intensiv um den Nahost-Konflikt kümmern ("Man darf den Frieden dort nicht aufgeben"). Hillary versprach neue Ansätze im Umgang mit so genannten "US-Feinden" (ohne sie so zu nennen) wie den Iran und Kuba und versicherte - auch ein Zeichen an die Welt - dass es keine Alleingänge der USA mehr geben werde.

Eine Bestätigung von Hillary Clinton als neue US-Außenministerin dürfte wohl nichts im Weg stehen.

Tuesday, August 26, 2008

"No Way, No How, No McCain"

Hillary Clinton im orangenen Hosenanzug auf dem Parteitag in Denver

Hillary Clinton hat ihre Pflicht getan. In ihrer mit Spannung erwarteten Rede auf der Democratic Convention stellte sich die frühere First Lady unter den wachsamen Augen ihres Mannes und Ex-Präsidenten Bill Clinton voll und ganz hinter Barack Obama: "Er ist mein Kandidat. Und er muss unser Präsident werden", erklärte Hillary, die zuvor in einem Video über ihre Karriere von Tochter Chelsea Clinton (28) vorgstellt wurde.

Insgesamt 25 Minuten sprach Hillary, die am 2. Juni mit 1896 Delegierten-Stimmen und einem Schuldenberg von mindestens 25 Millionen Dollar aus den Vorwahlen ausgestiegen war, vor allem zu ihren eigenen Anhängern. Insgesamt 18 Millionen Wähler hatten bei den Vorwahlen für die 60-jährige Senatorin aus New York gestimmt. Eine Gruppe, ohne die Barack Obama - das weiß er selbst - nicht Präsident werden kann.
"Ob ihr für mich gestimmt habt oder für Barack - jetzt ist es Zeit, sich als eine Partei mit einem Ziel zu vereinen. Wir spielen im selben Team", rief Hillary ihren Anhängern zu und forderte sie auf, jetzt Obama mit ganzer Kraft zu unterstützen. "Wir können uns keine vier Jahre mehr eine Bush-Politik leisten - No Way, No How, No McCain."

Es war eine Rede, um die Demokratische Partei zu einen. Hillary, die Obama mindestens zehn Mal beim Namen nannte, hat ihren Teil dazu beigetragen. Ob das reicht, muss sich erst noch zeigen. Nach letzten Umfragen unter Hillary Anhängern wollen 21 Prozent nicht für Obama, sondern für McCain stimmen. Diese Rede könnte diese für die Demokraten gefährliche Zahl zumindest verringert haben.

Am Mittwoch muss Bill Clinton zeigen, ob er den Frust des Verlierers überwunden hat. Bisher, so heißt es, ist der 62-Jährige immer noch stocksauer über den Ausgang der Wahlen und auf Barack Obama.
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