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Saturday, March 7, 2009

Der Cartoon des Tages

Präsident Barack Obama - kann er wirklich alle Löcher stopfen um den brüchigen Damm der US-Wirtschaft zu erhalten? Der Karikaturist M.Wuerker hat wohl seine Zweifel. So schnell Obama auch mit immer neuen Rettungspaketen versucht, die US-Finanzkrise zu bekämpfen, die Ritzen und Löcher sind überall. Und auch sein Finanzminister Timothy Geithner scheint kaum mit den Schubkarren von Dollarnoten nachzukommen.

Friday, February 27, 2009

Wenn Sozialismus Rettungsplan heißt - Obama lässt Citigroup verstaatlichen

Die Banken brennen lichterloh. Jetzt muss Feuerwehrmann Obama mit der Verstaatlichung der Investmenthäuser retten, was eigentlich längst verloren ist (Cartoon: M.Wuerker)


Es ist eine Revolution. Die US-Regierung will die einst größte und mächtigste Bank der Welt, die Citigroup, teilverstaatlichen. Damit versucht die Obama-Administration mehr Kontrolle über das angeschlagene Investmenthaus zu gewinnen. Citigroup ist in eine gefährliche Schieflage geraten und steht kurz vor einem endgültigen Bankrott.

Früher nannte man solche Maßnahmen Sozialismus, heute heißt es Rettungsplan.

Nach den bisher bekannten Plänen will die Regierung für 25 Milliarden Dollar bis zu 36 Prozent der Anteile der Citigroup kaufen. Allerdings müssen auch private Investoren die Idee unterstützen. Sie sollen sich an der Rettung der Bank beteiligen.

An der Wall Street wurde die Ankündigung mit Enttäuschung aufgenommen. Die Börsianer prügelten geradezu die Citibank-Papiere noch vor Eröffnung der NYSE auf 1,56 Dollar nach unten. Am Ende des Handelstages hatten die Aktien der einstigen Großbank fast 40 Prozent an Wert verloren und landeten bei gefährlich niedrigen 1,50 Dollar.

Es ist bereits der fünfte Rettungsplan für Citigroup. Insgesamt 45 Milliarden Dollar pumpte das US-Finanzministerium in den vergangenen Monaten in den angeschlagenen Riesen. Bisher ohne Erfolg.

Sunday, February 22, 2009

Der Cartoon des Tages

Präsident Barack Obama der Superstar. Nach seinem Einzug ins White House schauen alle auf die Taten des neuen Commander-in-Chief. Der Blockbuster-Movie spielt, so zeichnet es der Karikaturist M.Wuerker, mindestens bis 2012. Einige Zuschauer scheinen vom Celebrity-Status des neuen Präsidenten allerdings schon jetzt genug zu haben.

Saturday, February 14, 2009

YES WE CAN - REALLY?

Das Karikaturist M.Wuerker bringt es auf den Punkt: Yes we can. Aber kann Amerika wirklich? Wie viel Geld kann das Land in die kriselnde Wirtschaft stecken, um sie wieder in Gang zu bringen?

Ein 787 Milliarden Dollar Stimulierungsprogramm von Obama, plus die Hälfte des ersten 700 Milliarden Dollar Rettungspakets der Bush-Regierung, plus eine Billion Dollar zur Stabilisierung des Finanzsystems und des Immobilienmarktes, plus, plus, plus.

Wie viel geht wirklich noch und wann passt die Verbindung nicht mehr zu dem scheinbar unbegrenzten Dollar-Strom des angezapften Finanzministeriums?

Sunday, February 1, 2009

Washington tobt über Wall Street

Piraten-Mentalität an der Wall Street. So skizziert der Karikaturist M.Wuerker das Denken unter den Investmentbankern

Nach dem Wutausbruch von Präsident Barack Obama über die Bonuszahlungen an Wall Street von 18,4 Milliarden Dollar, macht sich der Ärger auch bei anderen US-Politikern Luft. Am Capitol brennt die Luft, Senatoren und Abgeordnete toben über das „Alles-Meins-Denken“ der Investmenthäuser, berichtet CNN.

„Sie haben es einfach nicht kapiert“, schimpft Claire McCaskill, Senatorin aus Missouri und eine enge Vertraute von Präsident Obama, in einem Interview mit der Huffington Post. „Das sind wirklich alles Idioten. Auf welchem Planeten leben die eigentlich.“ Harte und ungewöhnliche Worte einer US-Politikerin.

McCaskills größte Befürchtung ist, dass die „Gelder aus dem Rettungspaket“ für die Banken für Bonuszahlungen benutzt worden sein könnten. „Es gibt schon seit längerem diese Gerüchte.” Obama hat seinen Finanzminister Timothy Geithner angewiesen, diesen Verdacht zu überprüfen.

New Yorks Justizminister Andrew Cuomo, zuletzt im Gespräch als Nachfolger von Hillary Clinton im Senat, kündigte ebenfalls eine Überprüfung an. Cuomo fordert in dem ganz speziellen Fall von Merrill Lynch, dass das Investmenthaus die vier Milliarden aus dem Rettungspaket zurückgibt, die sie später für die Bonuszahlungen benutzt haben könnten. Das Problem: Merrill Lynch ist mittlerweile von der Bank of America übernommen worden.

Es gibt aber auch einen Politiker, der sich für Bonuszahlungen ausgesprochen hat: Rudy Giuliani. Der Ex-Bürgermeister von New York sagt: „Die Bonusse werden versteuert und bringen damit Geld in die leeren Kassen der Stadt. Und auch die Dinge, die dafür gekauft werden, verschaffen dem Fiskus wieder Einnahmen.“ So einfach funktioniert Wirtschaft bei Giuliani. Auch er hat es einfach nicht verstanden.

Wednesday, January 14, 2009

Höchste Zeit zum Packen

Der Cartoonist M. Wuerker hat seine eigene Vorstellung wie Präsident Bush und dessen Vize Dick Cheney ihre ganz persönlichen Dinge einpacken. Ob die beiden allerdings einen Hausräumungsverkauf vor dem White House planen, darf eher bezweifelt werden.

Wenige Tage vor seinem Auszug aus dem White House haben Noch-Präsident George W. Bush und First Lady Laura Bush angefangen, ihre letzten persönlichen Dinge einzupacken. Am Inauguration Day von Barack Obama wollen sie in ihr neues Privathaus im texanischen Dallas einziehen.

Am 20. Januar rollen am Amtssitz des US-Präsidenten vermutlich gleich von zwei Seiten die Möbelpacker an. Die einen laden die persönlichen Dinge der Bushs ein - laut White House Sprecherin Dana Perino haben die beiden nicht viele Kisten - die anderen kommen mit den Sachen der Obama Familie. Bushs "Mietvertrag" im White House endet offiziell am 20. Januar.

Es ist ein logistisches Meisterstück: Laut Protokoll soll während der Vereidigungs-Zeremonie der Umzug abgeschlossen werden. Nach der traditionellen Parade und der Vorführung des neuen Präsidenten müssen die Bushs endgültig draußen sein. Denn dann ziehen die Obamas mit ihren persönlichen Sachen ein.

Friday, December 26, 2008

Die Angst der Cartoonisten

Es sind nur noch 24 Tage bis Präsident George W. Bush sein Amt niederlegen und aus dem White House ausziehen wird. Amerikas Cartoonisten geht damit ein gern gezeichnetes Objekt verloren. Ob allerdings viele in der Branche gleich das Ende ihres Jobs oder gar ihres Lebens befürchten müssen - so wie es einer der besten seines Fachs, M. Wuerker in seinem Cartoon darstellt - hoffen wir mal nicht. Auch Barack Obama wird sich bestimmt in einer satirischen Zeichnung des öfteren wiederfinden. Einziger Unterschied: Obama wird vermutlich häufiger über sich lachen können wie George W. Bush. Auch das wäre ein Wandel.
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