Saturday, February 14, 2009

Genug von Washington - First Family verbringt das Wochenende in Chicago

Nix wie weg aus Washington. Präsident Barack Obama hat nach dem Gerangel um sein 787 Milliarden Dollar Stimulierungspaket erst einmal genug von der US-Hauptstadt. Nachdem er schon das vergangene Wochenende nicht im White House, sondern in Camp David war, wird die First Family dieses, langes Wochenende in ihrer Heimatstadt Chicago verbringen. Obama will dort bis einschließlich Montag, dem President’s Day, einem Feiertag in den USA, in seinem Haus an der South Side von „Windy City“ bleiben. (Foto: Die Obamas auf dem South Lawn des White House auf dem Weg zu Marine One)

Den Samstagmorgen nutzte der 47-jährige Commander-in-Chief für ein ausgiebiges, einstündiges Fitness-Programm in einem Gym eines Freundes. Dort, wo Obama auch während der Transition Gewichte gestemmt hatte. Offizielle Termine hat der Präsident für dieses Wochenende nicht geplant. Es soll ganz der Familie gehören. Samstagabend will er seine Frau - wie jedes Jahr am Valentine’s Day - in ein Restaurant zum Essen ausführen.

Obama landete am Freitagabend mit Air Force One auf dem O’Hare International Airport. Mit an Board war neben Michelle Obama und den Kindern Malia und Sasha auch die Oma, Marian Robinson. Als einzige wichtige Beraterin reiste auch Valerie Jarrett mit der First Familie. Die Gruppe flog dann 15 Minuten mit dem Hubschrauber Marine One zum 1,6 Millionen teuren Hide Park Privathaus von Obama.

Obama hatte angekündigt etwa alle sechs bis acht Wochen nach Chicago zurückzukommen. Die Nation sucht jetzt einen Spitznamen für den „Amtssitz“ in Illinois. "Windy City White House", vielleicht?

Friday, February 13, 2009

Das Handwerkszeug von Präsident Obama

Ein Füller mit dem Schriftzug der Unterschrift von Barack Obama und die Mappe mit dem Präsidentensiegel. Wenn Obama zur Tat schreitet und Gesetze, neue Richtlinien, Anordnungen oder jetzt sein 787 Milliarden Dollar schwerers Stimulierungsprogramm unterzeichnet, sind diese beiden Dinge das Handwerkszeug des Präsidenten. In den ersten Wochen seiner Präsidentschaft wurden Füller und Mappe bereits häufiger gebraucht als bei seinen Vorgängern.

Thursday, February 12, 2009

Republikaner erklären Obama den Krieg

Der Honeymoon für Präsident Barack Obama ist keine vier Wochen nach dessen Inauguration zu Ende. Die Republikaner denken gar nicht daran, dem neuen Commander-in-Chief die traditionell übliche Schonfrist von 100 Tagen zu geben. Im Gegenteil. Sie haben ihm den Krieg erklärt. Auslöser ist der überraschende Rückzug des republikanischen Senators aus New Hampshire, Judd Gregg, als designierter Handelsminister.

Obamas Versuch, die Opposition in sein Kabinett einzubinden und die seit Jahren immer starrer werdenden Barrieren zwischen den beiden Parteien einzureißen, ist damit vorerst gescheitert.

Der Präsident zeigte sich deshalb überrascht und enttäuscht über die Entscheidung von Gregg. Der 61-Jährige hatte seine Entscheidung mit „unauflösbaren Konflikten“ begründet. Dabei ging es vor allem um die kritische Haltung des Senators für Obamas 787 Milliarden Dollar schweres Stimulierungs-Programm, das Gregg in dieser Form ablehnt. (Foto: Obama, Gregg)

"Wir gehen bei vielen entscheidenden Fragen der Politik von unterschiedlichen Ansichten aus", erklärte Gregg, der neben Verteidigungsminister Robert Gates und Verkehrsminister Ray Lahood der dritte Republikaner am Kabinettstisch gewesen wäre.

Die Republikaner feierten den „verlorenen Sohn“ wie einen Helden. Die Minderheitsführer des Repräsentantenhauses und Senates, John Boehner sowie Mitch McConnell, jubelten: “Das ist einfach wundervoll. Es ist toll, ihn wieder unter uns zu wissen.“

Es ist nicht die erste Panne von Obama bei der Besetzung seines Kabinetts. Seine erste Wahl als Handelsminister, New Mexico Gouverneur Bill Richardson, zog seine Kandidatur nach Korruptionsvorwürfen zurück. Zurücktreten noch vor Amtseinführung mussten auch Gesundheitsminister Tom Daschle (Steuerprobleme) sowie die „Haushaltswächterin“ Nancy Killefer ebenfalls wegen unbezahlter Abgaben an den Fiskus.

Weitere Pannen bei der Besetzung seines Kabinetts darf sich Präsident Obama nicht mehr leisten.

Wednesday, February 11, 2009

First Lady ist en Vogue


Nach ihrem Mann, Präsident Barack Obama, hat Starfotografin Annie Leibovitz auch First Lady Michelle Obama mit ihren Bildern verewigt. Während ihr Mann das aktuelle Cover von Vanity Fair ziert, ist die 45-jährige Michelle das Titel-Girl des Modemagazins Vogue. Es ist ein Ritterschlag von Chefredakteurin und Fashion-Ikone Anna Wintour für die neue, modebewusste First Lady.



Michelle Obama posierte für das Titelblatt in einem Kleid ihres neues Fashion-Favoriten Jason Wu. Aufgenommen wurden die Bilder im Hay-Adams Hotel, wo die First Family nach ihrem Umzug von Chicago nach Washington vorrübergehend untergebracht wurden.



Nach Hillary Clinton ist Michelle Obama erst die zweite First Lady, die auf dem Titel von Vogue landet. Alle andere fanden nur Platz im Heft, aber nie als Verkaufsobjekt.

Tuesday, February 10, 2009

Finanzminister enttäuscht - Börse stürzt ab


Präsident Obama hatte seinen Finanzminister am Montagabend bei seiner ersten TV-Pressekonferenz schon vor dessen Auftritt am nächsten Tag gelobt. „Timothy Geithner wird fantastisch sein“, erklärte Obama vor der versammelten White House Presse dem Fernsehpublikum. „Ich will deshalb nicht zu viel verraten.“

Präsident Obama konnte sein Versprechen nicht halten - zumindest nicht für die Wall Street. Nachdem „Steuersünder“ Geithner am Dienstag seinen Rettungsplan für die Banken und Finanzinstitute vorgestellt hatte (Foto), schien der Dow Jones ins Bodenlose zu fallen. Die Börsianer hatten erhebliche Zweifel am Funktionieren des Planes und zeigten sich zusätzlich enttäuscht über die wenigen Details, die Geithner über die mittlerweile auf zwei Billionen Dollar gestiegene Unterstützung für die Finanzwelt verkündete.

Präsident Obama kommentierte den Einbruch in einem Interview mit ABC: "Wall Street erwartet einen leichten Ausweg aus der Finanzkrise. Nur, den gibt es aber nicht."

Den „schwarzen Dienstag“ an Wall Street konnte selbst das positive Abstimmungsergebnis im Senat nicht verhindern. Die Kammer hatte das 828 Milliarden Dollar schwere Stimulierungspaket der Regierung mit einer deutlichen Mehrheit von 61 zu 37 Stimmen verabschiedet. Drei Republikaner hatten dabei mit den Demokraten gestimmt.

Der Dow bekam dagegen die mangelnde Überzeugungskraft von US-Finanzminister Geithner deutlich zu spüren und schloss am Ende des Handeltages mit einem dicken Minus von 382 Punkten oder vier Prozent bei 7889 Punkten. Insbesondere Banken wie Citigroup (Minus 15,1 Prozent) und die Bank of America (Minus 19,3 Prozent) kamen dabei schwer unter die Räder. Titel, die der Rettungsplan eigentlich stützen sollte.

Monday, February 9, 2009

Der Papierhaufen des Tages


778

So viele Seiten umfasst das 827 Milliarden Dollar Stimulierungs-Programm (148.000 Wörter) von Präsident Barack Obama, das am Montag mit drei Stimmen der Republikaner vom Senat gebilligt wurde. Eine endgültige Abstimmung wird für Dienstag erwartet.

Im Ziel ist Obama allerdings immer noch nicht. Das Paket muss jetzt erneut ins Repräsentantenhaus, dann in einen Vermittlungsausschuss und erst danach kann es endgültig von beiden Kammern verabschiedet werden.

Das Ziel für Obama ist es, das Programm am kommenden Montag, dem Presidents's Day, zu unterzeichnen. Die Chancen stehen gut, doch sicher kann sich der Präsident nicht sein. Insbesondere unter den Republikanern gibt es erheblichen und vor allem grundsätzlichen Widerstand gegen das Paket.

Für Obama gibt es dagegen keine Alternative. Wenn das Programm nicht kommt, "würde", so der Präsident, „die Wirtschaft von einer Krise in die Katastrophe abrutschen“.

Autsch - Obama und der Hubschrauber


Er ist es einfach noch nicht gewohnt: Bei allem Luxus, auch beim Präsidenten-Hubschrauber "Marine One" muss man beim Einsteigen den Kopf einziehen, vor allem, wenn man so groß ist wie Barack Obama. Doch bei seinem Abflug am Montagmorgen nach Indiana hatte der 47-Jährige seine Maße und vor allem die des Helikopters offenbar vergessen. Autsch!

Den Medien beibt so etwas natürlich nicht verborgen. Diesmal dokumentierte CNN den "öffentlichen Fehltritt" des Präsidenten. Ohne sichtbare Folgen allerdings. Am Abend auf der ersten TV-Pressekonferenz als Präsident schien Obama keine Blessuren von "Marine One" davongetragen zu haben. Der Commander-in-Chief hatte zumindest sichbar keinen blauen Fleck.
Add to Technorati Favorites Politics Blogs - Blog Top Sites Blog Top Liste - by TopBlogs.de www.verypopularwebsite.com blog-o-rama.de Political Blogs - BlogCatalog Blog Directory Blog Directory Bloggeramt.de Politics Top Blogs TopOfBlogs